Wir danken den folgenden Teilnehmern an unserem High School Programm dafür, dass sie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit uns teilen:

Leah von der Heyde - Winnipeg, MB - 2009/2010
Gwendolyn Engelhardt - Winnipeg, MB - 2009/2010
Marc Simon - Delta, BC - 2009/2010
Anna-Lena Wiltzer - Winnipeg, MB - 2009/2010
Katharina Geisser - Squamish, BC - 2009/2010
Sebastian Drignath - Burnaby, BC - 2009/2010

Katharina Burghardt - Winnipeg, MB - 2008/2009
Henning Wetzel - Victoria, BC - 2008/2009

Sandra Lang - Victoria, BC - 2008/2009
Beate Heinz -Squamish, BC - 2008/2009
Alina Sungur - Selkirk, MB - 2008/2009
Theresa Büchter - Victoria, BC - 2008/2009

Leah von der Heyde - Winnipeg, Manitoba- 2009/2010
Mai 2010
Die Zeit vergeht echt viel zu schnell ich weiss ich wiederhol mich. Jetzt is schon Mai.... und ich muss bald wieder weg... darf gar nich dran denken.
Ich fang einfach da an wo ich das letzte mal aufgehoert hab, also Ostern. Fargo, also in den Staaten, war der hammer, wir haben 6 stunden dauergeshoppt und dann nochmal am naechsten Tag 3 Stunden. Hab gaanz viele schoenen neue Sommersachen :) Dann auch noch in den Ferien hab ich mich entlich entschlossen mir doch Ohrringe stechen zu lassen. Bin also mit eine Brigarde von 5 Freund(inn)en da hin und es war echt nich so schmerzhaft. In 2 Wochen darf ich dann die Stecker rausnehmen, genau an dem Tag von der Benefizveranstaltung fuer Haiti die wir in Drama planen.
Das nimmt naemlich einen Grossteil miner Zeit ein. Ich musste an meineschulfreien Freitag um 7(!!!) aufstehen um Sponsoren fuer die Show anzuwben. Dann duerfen wir auch noch das Buehnenbild gestalten, Poster machen und aufhaengen und Tickets verkaufen. Toll. Ausserdem auch noch Proben fuer den Butterfly Choir weil die Show naechste Woche ist und wir den Song immernoch nich koennen.
Ostern war aber ganz schoen, in der Kirche mit Fruehstueck und Abendessen bei der Oma.Und Ostereiersuchen... :)
Mit den Internationals gab es ein Soccerturnier einen ganzen Tag lang, das war sehr spassig und ich hab mich gefuehlt als ob ich nie aufgehoert haette zu spielen...Bronte hat jetzt Outdoorseason und wenn ich meine Fussballschuhe da haette wuerde ich echt mittrainieren. Aber dafuer war das Wetter die letzten 3 Wochen so warm dass ich schon joggen gehen konnte und das geht echt gut hier! Alle sind in Shorts rumgelaufen und deshalb wurde dann auch der dresscode in der Schule geaendert weil die eingesehen haben dass es einfach keine Shorts gibt die gut aussehen und mindestens bis zur Fingerspitze reichen. Nich dass sich jemand drum geschert haette...
Dann war das Chorkonzert und das war der Hammer. Die Choere von den andern Schulen sind so gut, und von unsrer, naja, wie in Deutschland halt so ein bisschen verklemmt. Der School Dance war auch sehr lustig, waren kaum 10te da hauptsaechlich 11te 12te.
Weil das Wetter so schoen war hatten wir dann auch noch ein paar Lagerfeuer mehr im Garten,
Dann haben wir das Zeugnis fuer den ersten Term gekriegt und ich war echt ueberrascht dass ich und ein paar andere Internationals auf der "Honor Roll" waren die besten ca 50 Leute aus jeder Stufe.
Das Monty Python Theaterstueck war auch superlustig. Danach ham mir total viele Leute gesagt wie toll es doch war und es hat auch echt Spass gemacht. hab immernoch alle Dialoge im Kopf... Hoffentlich kann ich das Video davon mitnehmen nachhause. Apropos Video: Unser zweites Filmprojekt is fertig, der Zombiefilm. Wir sind alle ziemlich stolz, es war aufwaendig hat aber Spass gemacht.
Ende April waren wir dann im Balett und des war auch echt schoen. davor waren wir in so nem asiatischen Restaurant was ueber dem Baseballstadion war, das Essen war richtig lecker weil die Familie hier kocht ja schon viel Fleisch und Kohlenhydrate das war mal ne Abwechslung. Und dann gehn wir bald zu nem Baseballspiel! Juhu! Ausserdem wollen sie mich zu nem Footballspiel mitnehmen :)
Naechstes Wochenende is dann eine Block Party geplant wo sich die ganze Strasse zum Grillen trifft. Bin gespannt... Ausserdem das Fruehlingskonzert der Schule in der Concert Hall der Stadt, grosse Sache.
Und dann isses auch bald schon vorbei :(

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Gwendolyn Engelhardt - Winnipeg, Manitoba- 2009/2010
18. März 2010
Also, meine Gastfamilie ist himmlisch. Ich hätte es nie gewagt mir so eine Familie als Gastfamilie vorzustellen. Meine Eltern hatten schon 10 andere Gastschüler, sind sehr offen und freundlich. Sie haben mir alles erklärt und gezeigt. Ich war sofort Teil der Familie und habe mich sehr zu Hause gefühlt. Es gibt Dinge die ich tun muss, wie Geschirr abtrocknen, Geschirrspülmaschine ausräumen, sich um den Hund kümmern und einmal die Woche das Bad putzen. Das sind keine groen Sachen, man wird daran erinnert und sie erleichtern das Zusammenleben. Wenn es irgendetwas gibt womit ich oder meine Gasteltern ein Problem haben, können wir sehr offen reden und meistens sehr schnell eine Lösung finden. wobei bis jetzt noch nichts schwerwiegendes vorgefallen ist. Nur Sachen wie nicht verschlossene oder verschlossene Türen und offene Fenster.
Der Start in der Schule war kein Problem, die Lehrer sind sehr freundlich und es ist fast alles einfacher als in Deutschland. Ich habe eigentlich nur Fächer gewählt, welche ich in Deutschland nie haben werde, wie Tanzen oder Food and Nutrition. Mit meinem Englisch hatte ich eigentlich keine Probleme, am Anfang war es sehr einfach doch dann kam eine Phase in der ich ein paar Probleme hatte, ich denke ich hatte unterbewusst Heimweh und außerdem gingen die Gespräche mehr ins Details sodass mir Worte fehlten, dies legte sich aber nach kurzer Zeit. Ich lerne jeden Tag ein bisschen was dazu und fühle mich hier sehr wohl.
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Marc Simon - Delta, British Columbia - 2009/2010
27. Februar 2010
Hallo zusammen! How's it goin'?
Heute sind's genau vier Wochen, dass ich hier in Vancouver bin und ich hab' mich prima eingelebt. Meine Gastfamilie ist super, obwohl ich, wo ich die Informationen erhalten hab, erst mal etwas erschrocken bin: Eine Familie mit 3 Kindern zwischen 6 und 12. Mir war zwar klar, dass aus ner Gastfamilie ohne kleine Kinder, wie ich's eigentlich angegeben hatte nichts wird, aber gleich drei! Ich wusste nicht so recht, wie das werden wuerde, immerhin bin ich ja Einzelkind. Aber ich wurde echt angenehm ueberrascht, vor allem die beiden Jungs (10 und mittlerweile 7) haben mich mittlerweile total integriert und wollen die ganze Zeit mit mir Trampolin springen oder Karten spielen oder kommen einfach so zu mir ins Zimmer, weil sie mir was zeigen wollen, was sie gemalt haben oder so.
Gasteltern haette ich glaub auch keine besseren bekommen koennen. Am Flughafen wurde ich von meiner Homestay Mom abgeholt und die hat gleich mal angefangen zu erzaehlen und hat mir alles erklaert, wo wir jetzt gerade langfahren, wie die Bruecke hier heisst, wie aufgeregt sie ist wegen den Olympics und wie mein Flug war. Daheim habe ich dann auch meinen Gastvater kennen gelernt. Die beiden haben mir die Wohnung und mein Zimmer (mit Schaukelstuhl!) gezeigt und ich solle mich ie zu Hause fuehlen. Und bereits nach wenigen Tagen hatte ich mich total eingelebt, alles war ganz normal.
Wovor ich im Voraus eigentlich am meisten Angst hatte, war der erste Schultag...werd ich meine Klassenzimmer finden, neben wem sitz' ich in der Klasse, mit wem haeng ich in der Mittagspause am Anfang rum, ich bin nich der Typ der aus sich rausgeht, wie kommen die ersten Freundschaften zustande etc.
Und, vor Allem, wie komm' ich zu meiner Schule? Das mit der Schule war im Endeffekt kein Problem, die Vizeschuelersprecherin von meiner Schule war frueher Babysitter fuer meine Gastgeschwister un is am ersten Tag mit mir zur Schule gelaufen, die im Uebrigen auch nur 10 weg ist. In der Schule war dann den ersten Vormittag ein Einfuehrungsprogramm fuer die neuen International Students, ich war naemlich nicht der Einzige. Bei der Einfuehrung bekamen wir dann Stundenplaene, ne Karte vom Schulgebaeude, n Schul - T-Shirt, ne Kanadaflagge, -muetze, -kulli etc.
Die Einfuehrung war also erst mal wie Weihnachten, ausserdem gab's Tim Hortons Donuts (ich hab keine Ahnung warum wir Deutschen kein Tim Hortons haben!) und was zu trinken.
Als ich dann am Nachmittag die ersten Faecher hatte (Foods und English Second Language), war meine Angst endgueltig verflogen. Die Lehrer setzten mich immer zu ein paar Leuten, damit ich nicht allein war und alle waren total nett und stellten gleich Frage, woher ich komme, wie lang ich hier bin und so weiter.
Ich hab dann am ersten Wochenende auch mit ein paar aus meiner Klasse gleich einen Trip nach Downtown/Vancouver gemacht, wo wir die ganzen vorolympischen Aktivitaeten gesehen haben und auch mitgemacht haben.
Zurzeit mache ich noch mehr mit meiner Gastfamilie, als mit meinen Mitschuelern, was aber auch daran liegt, dass die meisten am Wochenende arbeiten, um sich etwas Geld zu verdienen und deshalb nicht so viel Zeit haben und unter der Wohe ist hier gerade der Teufel los, weil gestern das Ende des zweiten Terms war und alle Lehrer meinen, sie muessen da noch Arbeiten reindruecken. Jaja, manche Sachen sind halt ueberall gleich.
Vancouver an sich ist echt toll, ich mag die Mischung zwischen Grossstadt und Natur. Ich bin in 20 Minuten in der City, umgeben von Skycrapers, gleichzeitig beginnt aber direkt hinter dem Haus, in dem ich wohne, ein grosses Naturgebiet. Mitten in Vancouver, und bei Weitem nicht das Groesste! Was ich auch echt toll finde, gerade an Vancouver, aber auch an Canada an fuer sich ist, dass man hier so viele verschiedene Kulturen trifft. Und ich red nicht von den Touristen. In meiner Klasse gibt es fast niemanden, der in er zweiten Generation "kanadisch" ist. Und als das Olympische Feuer an unserer Schule vorbeigetragen wurde, hiess es auch: Zieht Kleidung in den Farben eures Landes und in den Farben von Kanada an. In Deutschland wuerde das in den meisten Faellen auf's Gleiche rauskommen, hier fast gar nicht.
Ich glaube, das ist auch ein Grund dafuer, warum die Leute eine andere Lebenseinstellung haben. Wenn man zum Beispiel im Supermarkt etwas sucht, und irgendwie verloren aussieht, dann kann es sein, dass einen wildfremde Leute ansprechen und fragen, was man sucht. Sieht man sie dann spaeter wieder, fragen sie noch einmal , ob man alles gefunden hat, was man wollte und wuenschen einem ein gutes Wochenende. Neulich hatten wir eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter von einem wildfremden Mann. Er hatte sich verwaehlt, aber anstatt aufzulegen (man weiss ja, ob man die Nummer kennt oder nicht), hat er gewartet, bis der Anrufbeantworter kam, sich entschuldigt, erklaert, dass er sich verwaehlt hatte und uns noch einen schoenen Tag gewuenscht.
Mein Englisch macht Fortschritte und so langsam hab ich glaub auch diesen kanadischen Akzent und die kanadische Redensart drin. Probleme hatte ich von Anfang an nicht, die Leute bemuehen sich, langsam zu reden und wenn sie merken, dass man gut Englisch redet, reden sie ganz normal. Was ich allen, die vorhaben, ins Ausland zu gehen, sei's jetzt englischsprachig oder nicht: Lasst deutsch so weit es geht weg, also nicht dauernd mit euren Freunden chatten oder telefonieren. Das macht das Reden um einiges einfacher. Ob ich auf Englisch denke, was vielen ja immer so wichtig ist, weiss ich ehrlich gesagt nicht. Ich rede den ganzen Tag Englisch, habe aber auch 3 Schulfaecher auf franzoesisch und mit ein paar von meiner Schule versuche in mein Spanisch auf Vordermann zu bringen, also keine Ahnung in welcher Sprache ich denke/traueme. Auf jeden Fall muss ich mir, wenn ich rede, nichts von Deutsch auf English uebersetzen und das ist doch schonmal was. :)
Naja, wie auch immer, ich muss jetz mal wieder los. Nels (mein juengster Gastbruder) hat ein Kartenspiel erfunden, dass er mir zeigen will. :D
Auf jeden Fall vielen danke, dass ihr mir das ermoeglicht habt, ich will gar nicht darueber nachdenken, was waere, wenn ich diese Chance nicht genutzt haette. Und obwohl ich erst 4 Wochen hier bin, bin ich total traurig, dass ich in vier Monaten schon wieder zurueck nach Deutschland "muss".
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Anna-Lena-Wiltzer - Winnipeg, Manitoba - 2009/2010
25. Februar 2010
Es geht mir hier in Kanada super! Ich war mir lange unsicher, ob ich dieses Auslandshalbjahr machen soll, sogar noch als schon alles unterschrieben war, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich wuerde es immerwieder machen! Ich habe mich gut eingelebt und auch schon viele wundervolle Freunde gefunden. Meine Familie ist auch toll! Sie nimmt mich ueberall mit hin und ist so herzlich.Vor allem mit meiner Gastschwester hatte ich schon sehr viel Spass! Meine Schule ist auch sehr schoen! Am ersten Tag hatte ich etwas Angst, dass ich keine Freunde finde oder mit der Sprache nicht zurecht komme, aber das hat sich alles sehr schnell geregelt! Ich habe jetzt die Faecher Dance, Mathe, Englisch, Kunst und Physical education belegt und jedes Fach macht mir sehr viel Spass! Morgen feiern wir die Olympischen Spiele und deswegen muss jeder nur rot oder weiss tragen. Da der school spirit hier wirklich sehr stark ist gehe ich davon aus, dass auch wirklich jeder mitmacht! Ich bin sehr gespannt wie es aussehen wird! In zwei Wochen fahre ich auf einen ski trip, der von meiner Schule angeboten wurde, aber es sind noch viel mehr Sachen geplant! Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich die Chance bekommen habe hier nach Kanada zu kommen!
Viele sonnige Gruesse ( Hier scheint wirklich sehr oft die Sonne, auch wenn es dafuer umso kaelter ist) aus Kanada!!
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Katharina Geisser - Squamish, British Columbia - 2009/2010
11. Februar 2010
Jetzt bin ich schon fast 6 Monate hier in Squamish, Kanada.
In 6 Monaten ist schon sehr viel passiert: Ich habe eine sehr nette Gastfamilie kennengelernt, habe das erste Semester an der Howe Sound Secondary School hinter mir und schon einige schöne Snowboardtage. Das einzige, was mir nicht so gefällt, sind die ganzen Austauschschüler. Ich war mit meiner Gastfamilie schon für einen Kurztrip in Alberta und über Weihnachten bin ich nach Ontario geflogen.
In Whistler hat die Ski/-Snowboardsaison schon im November mit gigantischem Tiefschnee begonnen. Jedes Wochenende ist Snowboarden angesagt.
Es gibt "International Events", d.h. alle Austauschschüler des Schulbezirks machen verschiedene Aktivitäten zusammen. Zum Beispiel waren wir in den PNE-Fright-Nights, bei einem Canucks-Hockey Game und beim Tubing.
Am Freitag beginnen die Olympischen Winterspiele 2010. Ein großes Event für alle. Ich habe mich als Volunteer beworben und werde als Medal and Flower Bearer im Fernsehen von 4 Mrd. Zuschauern zu sehen sein! Das ist ganz schön aufregend.
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Sebastian Drignath - Burnaby, British Columbia - 2009/2010
17. März 2010
Es fing eigentlich mit einer Katastrophe an. Meine Gastmutter kam erst mal zu spät. Nein, des war eigentlich nicht die erste Katastrophe. Das erste Schlimme was passiert war, war als ich das Flugzeug verlassen habe, und erst später bemerkt habe, das ich meinen Reisepass vergessen habe! Als ich dies bemerkt habe bin ich zurückgerannt und musste erst mal an dem Sicherheitsmann vorbei. Zum Glück konnte ich noch gerade, reinhüpfen(die waren gerade am säubern) und musste dann mit meinen müden, ungeübten und vom Rennen angeschlagenen Englischkünsten versuchen mein Pass zurückzubekommen. Glücklicherweise waren die Flugbegleiter sehr nett und wenn ich mich recht erinnere, waren die Flugbegleiter deutschsprachig, aber genau weiß ich dies auch nicht mehr. Später, wie gesagt, kam dann meine Gastmutter auch noch zu spät. Aber ich hatte wieder Glück. Am Flughafen hat ein anderer netter Mann auf seinen Gastschüler(deutschen!) gewartet. Er hat mich gefragt ob ich sein Gastschüler Nils sei(an den Namen erinnere ich mich noch genau, ich hab Nils auch später durch einen Zufall kennen gelernt) und hat kurz darauf bei meiner (Gast-)Familie angerufen. Als ich dort angekommen bin habe ich zuerst mal einen der beiden Gastschüler kennen gelernt: Erik. Erik war ein deutscher Gastschüler, der noch eine Woche bei meiner Gastfamilie lebte. Der andere, der Italiener Giovanni (der nach 2 Wochen nach Hause ist), schlief oder war in der Bibliothek (Ich bekam in glaube ich erst am dritten Tag zusehen! Am 2. Tag kam der Mexikaner Esteban mit dem ich während meiner Zeit hier zudem im Haus leben werde. Meinen Gastbruder habe ich zu der Zeit noch nicht getroffen. Zu dieser Zeit war ich nicht soviel unterwegs und ich musste mit Esteban in dem Zimmer von Justin (mein Gastbruder) schlafen. Glücklicherweise war es ein Hochbett mit zwei Betten. Mein Gastvater ist gebürtiger Kanadier, aber seine Eltern kommen aus Polen. Dadurch kann er Polnisch und auch ein bisschen Deutsch(aber nur Wörter wie: Gute Nacht, Dankeschön usw.). Meine Gastmutter ist, wie ich auch schon der Zeit festgestellt habe, eine Person die gerne einem alles doppelt erklärt(meine Hoffnung das sich das legt wurde bis jetzt bitter enttäuscht). Die ersten Eindrücke, die ich von meinem Gastbruder bekam, waren ganz gut. (nach oben)

Katharina Burghardt - Winnipeg, Manitoba- 2008/2009
26. September 2008
Mir geht es hier, bei meiner Gastfamilie, super. Als ich in Winnipeg angekommen bin, habe ich sofort die offene und geduldige Art von ihnen festgestellt. Es war gleich am Anfang eine richtig entspannte Atmosphäre.Ich bin froh, hier bei ihnen sein zu dürfen.Mein Gastvater ist immer zu Scherzen aufgelegt und meine Gastmutter ist wie eine Bezugsperson für mich. Ich habe dann noch eine große Gastschwester, die übrigens am gleichen Tag Geburtstag hat wie ich. Und noch eine Gastschwester aus Mexiko. Ich weiß nicht ob es an den verschiedenen Kultur liegt, aber bei uns kriselt es im Moment noch...ich hoffe das legt sich in nächster Zeit.Was meine Schule betrifft. Die Lehrer hier sind alle sehr nett und helfen einem immer, wenn man Fragen hat.Bloß habe ich bis jetzt noch nicht richtig Kontakte zu den Kanadiern. In solchen Momenten merkt man dann erst, wie wichtig die Sprache ist.Wie gesagt, mein Englisch ist hier nicht so gut. Ich versuche aber viele Filme auf Englisch zu gucken und auch viele Gesprächsthemen zu finden.Was mir nicht immer gelingt...Aber ich will mal nicht zu pingelich sein. Mir geht es in erster Linie gut und das ist wichtig. Und Freunde finde ich schon auch noch. (nach oben)

Henning Wetzel - Victoria, British Columbia - 2008/2009
03. Januar 2009
Ich habe Weihnachten und Silvester gut überstanden. Es war zwar ungewohnt und anders, aber dafür bin ich schließlich hergekommen. Weihnachten wird hier am 25. gefeiert, am 24. läuft eigentlich gar nichts. Am Morgen des 25. haben wir Geschenke ausgepackt, danach einen kleinen Happen gegessen und sind dann zu meinen Großeltern gefahren. Da haben wir dann noch mehr Geschenke ausgepackt und den Rest des Tages rumgegammelt. Am Abend gab es dann ein großes Truthahnessen. Am 27. sind wir noch mal zu meinen Großeltern gefahren, da gab es dann ein großes Familientreffen mit Leute, die ich vorher noch nie gesehen hatte und auch nicht wieder sehen werde. Am 29. sind wir dann nach Vancouver gefahren. Da haben wir in einem Hotel zwei Nächte verbracht. In der Zeit in Vancouver haben wir ein bisschen die Stadt angeschaut, sind drei Mal zu IKEA gefahren und sind, warum wir eigentlich gekommen waren, zum Canucks-Spiel gegangen (Eishockey). Leider haben sie verloren (gegen Philadelphia), aber das Erlebnis war trotzdem total cool.
Silvester ist hier keine große Sache, zumindest nicht so wie bei uns. Zum einen ist hier Feuerwerk nicht erlaubt, und zum anderen ist alles, was man gerne sehen würde, im Fernsehen. Ich beschreibe mein dies jähriges Silvester mal in zwei bis drei Sätzen:Meine Brüder sind um 11 Uhr ins Bett gegangen. Ich habe dann einen Film geschaut. Als es fast 12 Uhr war, habe ich den Film für 5 Minuten gestoppt und habe in der Zeit im Fernsehen zugeschaut, wie Raketen am Turm in Seattle hoch gegangen sind und noch kurz die alte Aufnahme von New York angesehen und dann habe ich den Film weitergeschaut. Um ein Uhr bin ich dann ins Bett gegangen. In sofern, ein komplett anderes Silvester als in good old Germany. Am Montag geht es dann leider wieder in die Schule. Und dann sind nur noch vier Wochen übrig.Ich bin ein bisschen traurig, dass dann alles vorbei ist, ich freue mich aber schon wieder riesig auf zu Hause. (nach oben)

Sandra Lang - Victoria, British Columbia - 2008/2009
20. Februar 2009
Also mir geht es hier richtig gut.
Meine Gastfamilie ist total lieb und ich hätte es nicht besser haben können … perfekt. Als meine Gastmutter mich vom Flughafen abgeholt hat, haben wir erstmal zusammen geweint, weil wir beide so erleichtert waren und die ganze Spannung und Anstrengung vom Flug von mir abgefallen ist. Den Tag drauf bin ich dann mit meiner Familie zu einer Football-Home-Party gegangen und habe dort gleich viele Leute kennengelernt. Am nächsten Tag hat schon die Schule begonnen und mir gefällt es da echt super. Alle waren neugierig wer ich bin und was ich hier mache und so ...und am ersten Tag hab ich mir erstmal 50 neue Namen merken können. Hat aber leider nicht ganz so geklappt, aber jetzt geht es eigentlich mittlerweile. Der Unterricht hier ist echt ganz cool. Ich sitze in jeder Klasse neben richtigen netten Mitschülern und ich habe mich eigentlich auch schon mit einigen angefreundet; die sind hier echt alle total lieb. Morgen geht es dann zum Skifahren zum Mount Washington. Da freue ich mich echt schon drauf. Nach der Schule bin ich eigentlich immer bei Freunden oder in Sooke. Sonst war ich auch schon einige Male shoppen in Victoria, am Beach und am Harbour beim Ice Skating und abends machen wir manchmal eine Movie Night oder sind bei Freunden eingeladen. Meine Eingewöhnungsphase hab ich mir eigentlich schwerer vorgestellt. Aber es ging recht schnell. Sonst bin ich echt total zufrieden hier. Ich würde grad mit niemand tauschen wollen. (nach oben)

Beate Heinz - Squamish, British Columbia - 2008/2009
25. Februar 2009
Mir geht es hier total gut. Als wir am Samstagabend in Vancouver ange-kommen sind, mussten wir leider erst mal sicher eine Stunde auf unseren Fahrer nach Squamish warten bis wir dann mit einem kleinen Bus zu unseren Gastfamilien gefahren sind. Der Fahrer war davor noch nie in Squamish gewesen, was ein bisschen blöd war, weil er sich gar nicht auskannte. Meine Gastfamilie hat mich dann aber super gut aufgenommen, ich fühle mich hier richtig wohl. Ich versuche auch so viel wie möglich mit meinen Gasteltern zu reden, sitze oft mit im Wohnzimmer und rede mit meinem Gastvater. Und das ist oft richtig lustig. Ich hab eine japanische Gastschwester, sie ist aber sehr ruhig und ist immer nur in ihrem Zimmer.
Die Schule hier ist awesome! Ich sitz in Mathe und versteh alles, aber auch nur weil ich das alles schon in Deutschland gelernt habe. Die Lehrerin ist ein bisschen verrückt, aber eigentlich ganz nett. Am liebsten mag ich P.E. Man lernt so schnell Leute kennen, weil man einfach die Gelegenheit hat, sich mit denen zu unterhalten. Zurzeit haben wir etwas Besonderes in Sport. Wir lernen mit speziellen Trainern Boxen und Kickboxen. Es macht total Spaß. Auch sonst ist der Sportunterricht hier so viel besser. Wir waren in unserer Schule schon an der Kletterwand und letzte Woche haben wir mit Pfeil und Bogen geschossen. Ich bin zwar nicht sehr gut, aber Spaß macht es trotzdem. Im März werden wir Cross Country Skiing gehen. Zweimal sogar, soweit ich weiß. Und irgendwann machen wir noch Tubing, das ist so was wie Schlittenfahren mit Luftkissen. Ansonsten hab ich noch Erdkunde und Bio. Ich hätte lieber etwas mit Fotografie oder Theater gemacht, aber bin jetzt doch ganz zufrieden, vor allem weil Erdkunde bei einer relativ jungen und sehr lustigen Lehrerin sehr viel Spaß macht.
Ich bin, seit ich hier bin, jedes Wochenende in Whistler gewesen und werde auch dieses Wochenende wieder gehen. Und das wird so cool, weil es die Woche sicher einen Meter Neuschnee gibt.
Das Englisch klappt recht gut, manchmal reden die Kanadier noch ein bisschen zu schnell, aber es wird immer besser.
Das blöde hier nur ist, dass hier unheimlich viele Deutsche sind und da es am Anfang einfacher ist, sich mit denen zu unterhalten, lernt man nicht so schnell Kanadier kennen, und das ist etwas, was ich eigentlich vermeiden wollte. Aber ich denke auch das wird sich noch ändern, vor allem weil ich jetzt schon zwei Mal mit einem Kanadier (und ein paar Deutschen) snowboarden war, und er hat am Samstag Geburtstag und hat uns eingeladen. Und wie gesagt mit der Sportklasse komm ich sehr gut zurecht und versteh mich gut mit allen. (nach oben)

Alina Sungur - Selkirk, Manitoba- 2008/2009
06. März 2009
Mir gefällt es hier richtig gut. Meine neue Familie ist super und ich bereue es nicht gewechselt zu haben, obwohl ich mir am Anfang nicht ganz sicher war. Ich bin zurzeit ziemlich beschäftigt, da ich in dem Schulmusical "Annie" Trompete spiele und deswegen jeden Abend bis um halb zehn in der Schule bin. Es ist stressig, macht aber viel Spaß.
Der Winter ist immer noch toll, auch wenn ich hier wahrscheinlich die einzige bin, die den Winter toll findet. Es ist einfach unglaublich für vier Monate durchgehend Schnee zu haben und die Kälte ist auch kein Problem mehr. Ich gehe zurzeit mit Sportschuhen durch den Schnee zur Schule. Die zwölfte Klasse ist schon schwerer als die elfte, aber erst jetzt fühlt es sich richtig wie Schule an, da ja die elfte Klasse mir ziemlich leicht gefallen ist. Ich muss auch Hausaufgaben machen um nicht zurückzufallen. Aber das ist okay. Es ist immer noch einfacher als die deutschen Schulen.
Ich freu mich schon richtig auf “graduation”. Die Vorbereitungen dafür haben schon begonnen. Es ist ein ziemlich kostspieliges Event, aber es wird bestimmt super und ich freue mich, dass ich daran teilhaben kann, vor allem weil die meisten meiner Freunde mit mir den Abschluss machen.
Band gefällt mir immer noch supergut, wir haben in zwei Wochen ein Konzert. (nach oben)

Theresa Büchter - Victoria, British Columbia - 2008/2009
09. März 2009
Mir geht es echt gut hier. Es ist ja jetzt fünf Wochen her, dass ich nach Kanada gekommen bin und ich habe mich schon ziemlich gut eingelebt!
Mit meiner Gastfamilie hat es von Anfang an super geklappt! Wir passen wirklich super zueinander! Mit meiner Gastmutter habe ich gestern erst zwei Stunden lang geredet und auch mein kleiner, dreijähriger Bruder, der immer anhänglicher wird, und mein Gastpapa sind einfach nur total liebenswert! Meine Gastfamilie hat mir in den ersten Tagen hier in Kanada echt Kraft gegeben, weil in der Schule es nicht ganz so einfach war zu starten.
Ich musste feststellen, dass Austauschschüler hier einfach nicht so eine Rarität sind wie z.B. an meiner Schule in Deutschland und man dadurch auch nicht sofort von jedem angesprochen wird, also eigentlich von gar keinem! Was ich nicht so gut fand ist, dass ich meine Fächer überhaupt nicht wählen konnte, man hat mir einfach einen Stundenplan gegeben. Da hatte ich dadurch die Fächer Bio, Mathe, Englisch und Sport und ich wollte doch eigentlich ein paar außergewöhnliche Fächer wählen. Allerdings haben sie mir die Möglichkeit gegeben, noch einmal Fächer um zu wählen, was ich stark genutzt habe und dadurch bin ich jetzt in keinem meiner vorherigen Kurse mehr, sondern belege jetzt die Klassen Jazz Band, Concert Band, Concert Chor, Sport, Theater und Englisch.
Mit den ganzen Musikklassen hatten wir letzte Woche ständig Aufführungen, bei denen ich auch noch mitmachen durfte, obwohl ich erst zwei Wochen davor dem Chor beigetreten bin. Das war echt schön, weil man einfach die ganze Woche zusammen mit den Kanadiern verbracht hat und so Kontakte knüpfen konnte. Naja, heute geht der Alltag dann wieder los. Nächste Woche haben wir eine Woche Ferien, und wenn das Wetter schön ist gehe ich mit meiner Familie vielleicht campen oder sonst werde ich wahrscheinlich was mit Freunden unternehmen.
Mit meinem Englisch lief es eigentlich von Anfang an ziemlich gut. Ich habe meist alles verstanden, wenn auch nur den groben Inhalt. Aber eigentlich konnte ich mich immer ausdrücken und verstehen was ich verstehen musste. Ich merke, dass vor allem in meiner Theatergruppe und im Englischunterricht mein Englisch besser wird, aber natürlich auch wenn man einfach die ganze Zeit Englisch spricht! (nach oben)