Wir
danken den folgenden Teilnehmern an unserem High School Programm dafür,
dass sie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit uns teilen:
Natalie
Plotkowiak -
Wellington - 2008/2009
14. März 2009
Es ist einfach toll hier, ich habe mich super eingelebt und meine Gastfamilie
ist auch total freundlich und lieb.
Sie haben mich gleich am ersten Tag mit offenen Armen aufgenommen und mir
die Gegend gezeigt, da war meine Müdigkeit nach dem langen Flug auch
schon schnell wieder weg! Einfach eine unbeschreibliche Gegend hier. Neben
meinen Gasteltern und zwei zutrauliche Katzen habe ich auch Gastgeschwister,
eine andere Austausch¬schülerin aus Thailand (14), meine Gastschwester
(21) und meinen Gastbruder (23), die beiden sind aber schon ausgezogen.
Zwei Tage nach meiner Ankunft war auch schon mein erster Schultag! Am zweiten
Tag hatte ich dann Geburtstag und meinen ersten Schultag an dem ich die
Uniform tragen musste. Der Gedanke, Schuluniform zu tragen, war am Anfang
ziemlich komisch. Doch nach einiger Zeit gewöhnt man sich dran.
Auch an ein neues Schulsystem musste ich mich gewöhnen, da ich hier
ein Girls College besuche. Ich bin froh diese Schule (Wellington East Girls
College) gewählt zu haben. Ich habe eine echt tolle Zeit hier. Mittlerweile
bin ich dem Under Water Hockey Team meiner Schule beigetreten ...
Eine tolle Erfahrung kann ich nur sagen. Ich habe schon echt viel erlebt. (nach
oben)
Carina Novacek
- Christchurch - 2008/2009
21. Dezember 2008
Es ist einige Zeit her, dass ich mich gemeldet habe, aber mir geht es
hier einigermaßen gut, nur vermiss ich den Sommer. Die letzte
Woche hat es nur geregnet und es ist fast schon wieder so kalt wie im
Winter... Na ja solang wir keine weiße Weihnachten haben…
Vor kurzem waren wir, von der Schule aus, beim Lake Tekapo, beim MT
Cook und in Wanaka. Die vier Tage mal raus aus Christchurch waren echt
schön und das Wetter hat richtig gut mitgemacht!
Dann war ich die größte Zeit wieder in Christchurch. Außer
drei Tage in Wellington und zwei Tage die Küste runter. Wellington
ist echt klasse. So ganz anders als Christchurch. Es ist sehr hügelig
und waldig. Christchurch dagegen ist flach mit vertrocknetem Gras ...
In Wellington gibt es auch noch so schöne alte Kolonialhäuser
mit hölzerner Veranda. Einfach total schön!
Der Ausflug die Küste runter war auch ganz gut. Ich bin mit meiner
Gastmutter und einer andern Deutschen bis nach Oamaru. Dort hatten wir
dann zwei Stunden für uns. Es hat dort eine ganz nette Altstadt.
Dann haben wir im Ferienhaus von meinen Gasteltern übernachtet.
Meine Gastgroßeltern waren auch da und mein Gastopa hat uns sogar
mit ans Meer genommen (ca. fünf Minuten entfernt) und abends auch
noch mit auf eine Hasenjagd. Es war voll lustig, aber leider haben wir
keine Hasen entdeckt.
So und morgen kommen meine Eltern an. Der Reiseplan steht schon und
ich glaube wir verbringen die Hälfte unseres Urlaubs im Auto...
kommt davon wenn man die Süd- und Nordinsel innerhalb von zweieinhalb
Wochen erkunden will!
(nach
oben)
Sonja Wagner
- Auckland 2009
April 2009
Also,
was soll ich sagen…mir gefällts hier in NZ
einfach super! Ich wohne jetzt seit ca. 8 Wochen hier in Auckland. Mit
meiner Gastfamilie habe ich mich schon vom ersten Moment an gut verstanden.
Ich habe zwei kleine Gastbrüder, die immer sehr aktiv und auch unterhaltsam
sind, sodass es mir mit Sicherheit nie langweilig wird. Natürlich
sind sie, wie normale Geschwister, auch manchmal nervig, aber das gehört
ja auch dazu.
Die Schule läuft auch gut. Ich habe Mathe, Englisch, Spanisch, Französisch,
Sport und Erdkunde gewählt. Vor allem der Sportunterricht ist immer
sehr lustig, da wir oft an den Strand gehen, um im Meer zu schwimmen,
oder andere interessante Sachen machen. Außerdem lernt man manche
neue Sportarten kennen, wie z.B. Cricket und Rugby. Auch unsere Schuluniform
finde ich inzwischen richtig gut. Morgens geht es einfach viel schneller
fertig zu werden, da man keine Auswahl bei den Kleidern hat! Und in der
Schule trägt jeder dasselbe, sodass niemand aufgrund der Kleidung
bevorzugt oder benachteiligt wird.
Am Anfang war es allerdings ziemlich schwer Anschluss zu Kiwis zu bekommen,
da über
100 Austauschschüler (darunter ca. 40 Deutsche) an meiner Schule sind. Dadurch
sind die meisten Kiwis nicht mehr interessiert an den Internationals. Ich finde
es allerdings auch ziemlich interessant so viele Schüler aus anderen Ländern
kennen zu lernen. Inzwischen kann ich sogar schon ein bisschen portugiesisch
und japanisch sprechen. Und wenn man sich traut einfach auf die anderen Schüler
zuzugehen, dann sind sie echt kontaktfreudig. Inzwischen hab ich eine Gruppe
von Freunden hier gefunden, mit denen ich in den Pausen sowie am Wochenende immer
zusammen bin. An den Wochenenden unternimmt meine Gastfamilie manchmal etwas
mit mir. Zurzeit allerdings eher weniger, da meine Mutter Künstlerin ist
und gerade eine Ausstellung eröffnet hat, sodass sie viel arbeiten muss.
In meiner Freizeit spiele ich hier oft Tennis und Badminton. Im ersten Term
habe ich Tennis auch in der Schulmannschaft gespielt. Außerdem kann man von
Devonport (wo ich wohne) in 10 Minuten mit der Fähre nach Downtown fahren,
sodass ich auch oft in die Stadtmitte fahre und dort essen oder einkaufen gehe. (nach
oben)
Johanna Frirdich
- Napier - 2009
März 2009
Hallo,
ich bin jetzt schon seit fast zwei Monaten in dieser schoenen sonnigen
Stadt, Napier, und mir gefaellt es richtig gut hier.
Die Zeit vergeht hier wie im Fluge, obwohl ich doch eigentlich erst angekommen
bin.... Meine Familie hat mich ganz herzlich aufgenommen und die Schule
ist wirklich richtig laessig, jedoch sind hier ziemlich viele deutsche
Internationals, weshalb man manchmal in die Versuchung kommt deutsch
sprechen zu wollen. Napier ist eine sehr schoene Stadt, wo man viel unternehem
kann und eigentlich immer gutes Wetter ist. Die Schule ist hier viel
einfacher und man sollte unbedingt andere Faecher waehlen wie in Deutschland!!
Vor etwa drei Wochen war ich mit anderen Internationals auf einem Trip
in Taupo, wo es Moeglichkeiten fuer jegliche adventure activities gibt
(Bungy-jumping, kayaking...) das war wirklich ein besonderes Erlebnis.
Ab und zu dachte
ich sogar ich waere im Pradies, ausserdem lernt man bei solchen Trips
so viele neue Leute aus der ganzen Welt kennen! Nehmt jede Moaeglickeit
wahr Staedte zu berreisen! Ich bin zurzeit auch dabei eine kleine Riese
mit meinen Freunden zu planen, aber man sollte sich einfach davor gut
informieren, da es hier so viele Dinge zu sehen gibt!
Ansonsten wuerde ich jedem raten hier her zu kommen, lasst euch von dem
langen Flug und dem weissen Toast nicht abschrecken, ist gar nicht so
schlimm, hihi
bis bald, Liebe greusse, Johanna Frirdich (nach
oben)
Max
Bailer - Waiheke Island -
2007/2008
8. Mai 2008
Jetzt schaffe ich es doch mal mich zu melden. Mir geht’s super hier
in NZ, meine Gastfamilie ist echt toll, super nett, da konnte ich mich
wirklich schnell gut einleben. Waiheke ist auch echt toll, super Strände
für den Sommer, jetzt wird’s nur langsam kälter. Es ist
wirklich praktisch, dass man so schnell in Auckland ist, da kriegt man
alles was man braucht. Die Schule ist auch gut, sehr klein, nette Lehrer
und SeaSports ist einfach super. Mit den anderen Schülern kommt man
auch gut in Kontakt und es gibt viele nette Leute hier. An der Schule sind
eben nur ein bisschen viele Deutsche, um die 15, das ist bei unter 400
Schülern insgesamt schon echt viel...man spricht halt dann doch ab
und zu mal deutsch. Ansonsten ist auch alles klar, ich habe gerade Ferien
und bin in der letzten Zeit rumgereist in NZ, habe eine FlyingKiwiTour
gemacht, das hat sich wirklich gelohnt! Die Südinsel ist richtig schön! (nach
oben)
Clara
Kaiser - Auckland -
2007/2008
4. März 2008
Neuseeland hat mich herzlich mit seinem warmen Klima empfangen
und auch mit meiner Gastfamilie bin ich sehr zufrieden. Ich
habe 2 Brüder,
einer in meinem Alter, dadurch habe ich schon viele Freunde von ihm kennen
gelernt. Meine Gastfamilie ist sehr routiniert mit Austauschschülern,
ich bin glaube ich das 6. Kind. Es scheint hier aber überhaupt sehr üblich
zu sein, Gastschüler aufzunehmen, überall treffe ich auf
welche, z.B. meine japanische Nachbarin, mit der ich jeden morgen zur
Schule
gehe.
Ich gehe in Auckland aufs "Western Springs College", das ein
eigenes "Performing Arts Center" hat, mit einem großen
Theatersaal und vielen Tanzräumen, deshalb habe ich auch tanzen als
Schulfach gewählt, sonst noch Mathe, Englisch, Französisch, Japanisch
und Werken (Holzverarbeitung). An der Schule gibt es Austauschschüler
aus China, Japan, Taiwan, Korea, Brasilien, Italien und Deutschland, davon
knapp 30 neue Gastschüler, fast zu viele. Die Betreuung durch den
counselor ist sehr gut, wir hatten in der 1. Woche 2 Orientierungstage,
in denen uns der Campus gezeigt wurde und die Fächer gewählt
wurden.
Gestern war ich mit meiner Gastfamilie auf einem Vulkan, von dem man
einen guten Blick auf die ganze Stadt hatte, am Abend sind wir in einen
Park
gegangen, um Glühwürmchen an¬zuschauen. Ich habe das Glück
sehr zentral zu wohnen. Ich fühle mich hier sehr wohl, das Heimweh überkommt
mich überhaupt nicht, meine Gastbrüder versuchen mich schon in
die Feinheiten des Kiwi-Slangs einzuweisen, so soll ich z.B. sagen "sweet",
wenn mir etwas gefällt oder wenn ich auf etwas lust habe soll ich
sagen "I'm keen on..." (nach oben)
Jens
Metzger - Napier -
2007/2008
27. Februar 2008
Das ist ja nett, dass ihr euch so um mich kümmert ;-). Ja mittlerweile
habe ich mich eigentlich schon ziemlich gut eingelebt. Begrüßt
wurde ich von meiner Gastmutter, ihrem anderen chinesischen Aus¬tauschschüler
und meiner Homestay-Co-ordinatorin und ich muss ganz ehrlich
sagen, dass ich irgendwie ziemliche Probleme hatte Englisch zu sprechen.
Aber das lag einfach nur daran, dass mein Gehirn so auf Französisch
getrimmt war (da ich das halbe Jahr davor in Frankreich war), dass ich
erst nach sehr, sehr langer Überlegungszeit einen englischen Satz
zusammengebracht habe. War ziemlich witzig, da ich sonst nie so wirklich
Probleme gehabt habe Englisch zu reden. Mittlerweile gibt es nur noch
sehr selten Probleme, wenn doch, dann nur, weil es irgendwelche Slangwörter
sind, die benutzt wurden. Als ich am nächsten Tag in die Schule
gegangen bin, war ich ehrlich gesagt geschockt von den vielen anderen
deutschen Aus¬tauschschülern und ich habe mir vorgenommen nicht
allzu viel Kontakt mit ihnen aufzunehmen, was allerdings manchmal nur
begrenzt machbar war, da sie alle in meiner Formclass sind. Mittlerweile
konnte ich schon einen ganz guten Kontakt mit meiner Gastmutter aufbauen,
auch wenn das Essen bei mir zuhause eher schlecht ist. Aber bisher sehe
ich im schlechten Essen noch keinen Grund meine Familie zu wechseln.
Mit dem chinesischen Austauschschüler ist es manchmal ziemlich
schwierig, sich zu unterhalten, da sein Englisch ziemlich schlecht
ist.
Dafür habe ich mich mit einer Vietnamesin in der Schule befreundet.
Ich hoffe, dass ich noch Kiwi-Freunde finde, aber ich denke, dass das
kein all zu großes Problem werden dürfte. Also das wäre
eigentlich so das wichtige, abgesehen davon, dass ich gerade dabei bin
noch meine Reise für meine Ferien zu organisieren.
29. Februar 2008
Sogar 'ne Antwort krieg ich. Auf alle Fälle kann ich jetzt schon
sagen, dass ihr euch deutlich besser um mich kümmert, als die
Organisation in Frankreich. Nur die Integration in Frankreich war deutlich
einfacher, als hier in Neuseeland aber das liegt einfach daran, dass
ich in Frankreich der einzige Deutsche war. Deshalb war ich sozusagen
eine kleine Attraktion und ich habe deshalb um einiges schneller Freunde
gefunden. Kulturschock habe ich weder in Frankreich noch in Neuseeland
gehabt, wenn etwas anders ist, sage ich mir halt immer: Ist halt anders.
Wenn man keine Vergleiche zieht übersteht man alles!!! Nur das
Essen ist nach wie vor nicht gut. Ich kann es ja verstehen, das sie
nicht Lust hat direkt nach der Arbeit irgendwas zu kochen, aber wenigstens
am Wochenende könnte sie sich ja ein bisschen Mühe machen.
Naja ich will ja nichts sagen, aber in der Hinsicht bin ich halt etwas
verwöhnt. Ansonsten komme ich mit meiner Mutter ziemlich gut klar,
aber ich weis nicht, ob ich dieses Essen noch weitere vier Monate aushalte.
Ich schau mal, aber Lust die Familie zu wechseln habe ich eigentlich
nicht so wirklich, da ich ja nicht weiss, ob es dann besser wird. Aber
auf alle Fälle bin ich froh hier sein zu dürfen und ich freu
mich schon sehr darauf den Rest der Inseln zu erkunden. (nach
oben)
Alina
Penzel - Waiheke Island -
2007/2008
27. Februar 2008
Mir geht’s hier wunderbar!! Meine Familie ist echt supertoll, ich
versteh mich prima mit ihnen und hab mich echt schon gut eingelebt! An
meinem ersten Tag wurde ich gleich von meiner Gast¬schwester in ihr
Zimmer ge¬bracht und wir hatten ein prima Gespräch über
dies und jenes und haben gleich gemerkt dass wir uns echt gut verstehen.
Ich bin jetzt seit 4 Wochen hier und mir kommt die Zeit seit ich
aus dem Flugzeug gestiegen bin noch nicht so lange vor!
In der Schule läuft alles super, man gewöhnt sich echt schnell
an den Schulalltag hier. Ich muss jeden Tag erst um 7 aufstehen und habe
echt sehr schöne Fächer. Auch die Leute in der Schule sind
sehr nett und bemühen sich um uns!! Mit der Sprache läuft alles
glatt, natürlich verstehe ich nicht alles und hab manchmal Schwierigkeiten
mich richtig auszudrücken aber es geht alles und mir wurde sogar
schon gesagt, dass ich einen englischen Akzent habe (?)!!! Mit Heimweh
hab ich überhaupt keine Probleme! Über Telefonate weiß ich,
dass es meiner Familie in Deutschland gut geht und dass sie sich freuen,
mich zu hören. Ich versteh mich recht gut mit einem anderen deutschen
Mädchen und ihre Gastfamilie hat mich schon auf einen Campingtrip
eingeladen! Echt supernett!! Ich geh nach der Schule meistens kurz zum
Strand um mich abzukühlen und an den Wochenenden geh ich meistens
in unser kleines Kino auf der Insel, wo man es sich auf Sofas bequem
machen kann...:) Joa im Großen und Ganzen geht’s mir super
hier und ich möchte jetzt schon gar nicht mehr weg! (nach
oben)
Patricia
Ehegartner -
Napier - 2007/2008
8.Februar 2008
Ich dachte ich melde mich mal wieder bei euch, um etwas von meinem
Leben zu erzählen! Bei mir hat jetzt der nächste Term angefangen
und mir geht's einfach gut! Bin ja umgezogen und habe die Gastfamilie
gewechselt. Bin wieder zurück bei Donna und es ist so toll hier.
Wohne noch mit einer anderen Brasilianerin zusammen und wir drei kommen
richtig gut miteinander zu Recht. In der Schule ist auch alles in Ordnung.
Ich kann darüber noch nicht so viel schreiben, weil der Term ja
erst angefangen hat. Meine Sommerferien waren einfach nur Wahnsinn. Anfang
Dezember war ich im Abel Tasman National Park für eine Woche zum "Tramping"...
mit großen Rucksäcken durch die tolle Landschaft wandern
und irgendwo im Nichts zelten! Wahnsinnig tolle Erfahrung.
Danach war ich auf einer Nordinseltour mit Contiki... wir haben
Rotorua, Wellington, Taupo, Bay of Islands, Waitomo und Auckland
besucht und
habe sehr viele nette Leute aus Australien, Amerika und United
Kingdom getroffen
und Freundschaften geschlossen. Danach bin ich mit Contiki auf
eine Südinseltour
gefahren, die meiner Meinung besser war als die Nordinsel... das liegt
wahrscheinlich an der besseren Landschaft und diese Tour war auch länger
als die Nord¬inseltour... Habe auf dieser Tour hauptsächlich
Australier kennen gelernt und halte immer noch Kontakt mit ihnen! Es
waren auch 3 Brasilianer und 2 Griechen dabei! Sehr nette Leute! Also
hatte ich einiges zu tun in meinen Sommerferien obwohl ich erst gedacht
habe, dass 2 1/2 Monate ein bisschen langweilig werden könnte, aber
solange man auf Reisen geht, ist man nicht gelangweilt und man hat die
Zeit genützt, ganz Neuseeland zu sehen. Deswegen bin ich auch
froh, dass ich von Oktober bis Juli bleibe... also zwischendrin
Sommerferien habe... Es war einfach toll!
Ansonsten fällt mir gar nichts mehr ein. Es gibt keine Probleme
hier und mir geht es super! Danke, dass ihr mir diesen tollen Aufenthalt
ermöglicht habt und ich hier meine besten Zeiten habe! Kann mir
gar nicht vorstellen wieder nach Deutschland zu fliegen. Es ist hier
für mich wie ein neues Leben...der Kontakt zu Deutschland ist zwar
ziemlich gut, aber ich fühle mich hier in Neuseeland so zu Hause,
dass es für mich sicher schwer wird dieses Land zu verlassen. Gott
sei Dank bin ich erst bei der Halbzeit und habe noch viel Zeit, diese
zu genießen. (nach oben)
Dörte
Meckelholt - Napier - 2007/2008
20. Januar 2008
Also für mich startete die Reise alleine in Hamburg. In Frankfurt
traf ich dann auf ein anderes Mädchen, das zusammen mit mir Fliegen
sollte und dann auch mit auf meine Schule kommt. Der Flug nach Singapur
verlief dann total problemlos. Und da fängt der Schlammassel dann
an. Ich hatte leider eine Schere in meinem Rucksack, in meiner Federtasche,
also musste ich meinen Ausweis vorzeigen. Wir suchten ca. 15 Minuten
um dann fest zu stellen, dass kein Ausweis da ist. Mir fiel nur die eine
Möglichkeit ein, dass ich ihn im anderen Flugzeug liegen gelassen
hatte. Mein Flugzeug konnte ich nicht mehr bekommen und da das andere
Mädchen schon im Flugzeug war wusste sie auch nicht wo ich bin und
warum ich nicht komme. Am Ende wurde mein Ausweis dann im anderen Flugzeug
gefunden, dass zum Glück noch nicht weiter geflogen war. Also musste
alles umgebucht werden, mein Flug nach Auckland und der Anschlussflug
nach Napier. Leider ging der Nächste Flug nach Auckland erst 12
Stunden später.
Natürlich musste ich ja auch meinen Gasteltern bescheid sagen. Also
habe ich erstmal zu Hause angerufen. Die waren natürlich alle total
erschrocken und haben sich Sorgen gemacht. Irgendwo hat meine Mutter
dann die Handynummer meiner Gasteltern her gezaubert und die habe ich
dann auch gleich angerufen. Die haben gesagt, es sei kein Problem und
haben sich um alles gekümmert. Am Internetschalter konnte
ich dann auch immer Kontakt mit meiner Familie halten und sie beruhigen,
dass
sie sich keine Sorgen machen sollten. Ich habe das ganze eigentlich
ziemlich gelassen gesehen und mir gedacht, wenn das schon am Anfang
kommt, kann
es eigentlich nicht schlimmer werden.
So war es dann auch.
Ich hatte keinen großen Jetlag nur das andere Wetter hat und macht
mir auch immer noch zu schaffen. Meine Familie ist einfach großartig.
Ich komme super gut mit meinen Gasteltern klar und mit meinem 14 jährigen
Gastbruder wird es niemals leise im Haus. Da er den gleichen Musikgeschmack
hat wie ich (was bei Metal nicht so oft vorkommt) haben wir auch gleich
mal ein paar gleiche Interessen. Alle Leute sind einfach nett zu mir
und ich hatte noch keine großen Probleme.
Die Schule ist sehr einfach, manchmal staunt man einfach nur was
für
Themen die hier noch behandeln.
Was mir aber nicht gefällt, ist dass alle Exchangestudents zusammen
in einer Inter¬national Formclass sind. Das erschwert es einem Kontakt
mit den Kiwis aufzunehmen. Hinzu kommt, dass ich wegen einer Knieverletzung
keinen Sport machen darf und wir im letzten Term gekommen sind, wo mehr
oder weniger nur wiederholt wird für die Prüfungen und der
ist auch Kürzer wenn man die Examen nicht mit macht. Eingelebt
habe ich mich trotzdem gut und bin auch schon etwas rum gereist,
z. B habe
ich eine Trampingtour mit der Schule durch den Abel Tasmen Nationalpark
gemacht.
Ich habe noch 4 Monate vor mir, aber bin jetzt schon traurig, dass ich
bald gehen muss.
Diese ersten 3 Monate sind so schnell vergangen und ich weiß genau,
dass die nächsten vier Monate noch schneller vergehen werden…. (nach
oben)
Annika
Rave -
Christchurch - 2007/2008
4. Januar 2008
Ich bin jetzt schon seit einem halben Jahr hier in Christchurch.
Und es gefällt mir einfach super. Habe mein Weihnachten hier gut überstanden,
auch wenn es recht warm war. Angefangen hat es erstmal mit den ganzen
Ge¬schenken, das war gar nicht so einfach, aber wenn man lange
genug rum läuft findet man doch für Jeden etwas. Am 25.
gab es hier richtiges Weihnachten mit Bescherung. Den Tag davor waren
wir nur abends in der Kirche wobei, das auch kein richtiger Gottesdienst
war sondern ein Coral, in dem nur gesungen wurde. Auch mal ganz interessant.
Am nächsten Morgen ist meine elfjährige Gastschwester dann
gegen 9 durchs Haus gelaufen und hat uns alle aus den Federn geholt,
hatte noch so schön geschlafen. Wir durften dann schon mal ein
Geschenk auspacken und das erste Essen fing an ...kleine Dips aber
wenn die rum stehen kann man natürlich auch nicht aufhören.
Später kam dann die ganze Familie, das heißt: meine
Gasteltern, mein Gastbruder und meine anderen drei Gastschwestern
so wie meine
kleine Gastnichte. Also hatten wir volles Haus und nach der
Bescherung war der ganze Boden voll Papier.
Und es gab Turkey lecker mit roasted Potatoes und Vegetables
:) YUM und dann gab es auch noch dicken Nachtisch aber da war
ich schon reichlich
voll. Nach etwas relaxing Zeit sind wir dann noch an den Strand
gefahren und ich war schwimmen :) Das Wasser war gar nicht
mal kalt und ich
konnte schön Bodyboarding. An Weihnachten im Meer schwimmen gehen
kam mir dann doch schon etwas komisch vor. Ja, abends haben wir dann
noch ein Film geguckt glaube ich und das war mein Kiwichristmas. Allerdings
war das für mich kein wirkliches Weihnachten, das einzige weihnachtliche
waren unser bunt geschmückter Tannenbaum und die Geschenke. Silvester
habe ich mit meinen Freunden verbracht nun habe ich schon die Hälfte
der Zeit rum und es ging eigentlich relativ schnell finde ich. Sonst
genieße ich immer noch meine langen Ferien. Wir hatten
Ende Dezember unser International Studentenprogramm, mit dem
wir noch
ein bisschen
rumgekommen sind. Wir hatten sogar einen eine Nacht in Dunedin
Trip dabei :) sowie Surfing oder Hanmer Springs in die Hot Pools...ab
1.
Dezember hatten wir dann endlich Ferien! 2 Monate!
Nach einer Spontanentscheidung bin ich dann noch eine Woche mit
einer Freundin nach Auckland gefahren und wir haben zusammen
Auckland erkundet.
Dort haben wir bei meiner Gastschwester gewohnt, was auch sehr
angenehm war. Zum Schluss der Ferien werde ich noch mit meiner
Gastfamilie eine
Woche in die Nähe von Dunedin fahren, Mauraiki oder so ähnlich
;) Mit unserem Boot und wir werden dort Campen. Sonst genieße
ich meine Ferien einfach mal Zuhause oder auch immer wieder am Strand,
da dieser ja auch nicht weit entfernt ist und der Sommer nun schon
da ist. Insgesamt geht es mir sehr gut, danke dafür. (nach
oben)
Corinna
Van Cayzeele -
Motueka - 2007/2008
22. September 2007
Wow, I can't believe how fast time has gone by since I left Germany!
I still feel new and it's already been about 2 1/2 months. I absolutely
love it here!
My host parents are really great. We haven't had any problems yet and
I could hardly imagine better ones. My host parents are both 60 and
their two sons live in Auckland, so I live alone with them. We live
on a pretty farm with a few cows, goats, sheep, 2 pigs, a donkey, a
retired horse and a dog, Tui. Usually both of my host parents spend
the whole day outside working on the farm, and I really enjoy it, too.
I'm attempting year 12 at the Motueka High School. I think it's just
right, because the level of the lessons is not too high and the people
are very nice. I only have to wear the school uniform for half a year,
because in year 13, which starts in February, we can wear Mufty (normal
clothes), and I'm glad about that, even though I still like wearing
the uniform.
As I live about 10 kilometres away from the school and town I would
normally take the school bus, but fortunately my host father has lent
me his bike and I can use it whenever I like.
My subjects at school are Maths 12, English 12, French 10, Te Reo Maori
9, Physical Education 11 and Outdoor Education 12. Outdoor Ed is absolutely
great; we have a practical almost every week. So far we've been caving
a few times and started rock climbing and last week, the last week
of the term, we were Sea Kayaking for four days! It was awesome, the
clear water, the golden beaches, the forest that you could see from
the sea and the sun that is already warm and much stronger than in
Europe. We all became sunburnt even though we used sunscreen all the
time, and it's still early spring. We saw many seals, sometimes swimming
around our kayaks playing, wild goats, chickens, a penguin and many
sea birds, relaxed at the fire in the evenings and had a great fun
time!
I'd joint one of the school netball teams, which was great, too, because
it's very popular here but hardly known anywhere else, but the season
is over now. I'm also in the choir and go to youth group once a week-
a great place to make friends, have fun and praise god. Next term I'm
going to take sailing lessons and can probably join the team next year,
maybe occasionally sooner. Motueka itself is very small, but it has
all you need, especially as I don't spend much time in there, because
I live so far away. It has about 7 to 10,000 habitants but I've heard
that it doubles in summer!
Now the spring holidays have started. I stay at home for these ones,
but next week two friends of mine, one other German and one Finnish
girl are coming to stay at the farm for a week and we're planning to
go horse trekking for one day. In the first week I have some school
work to do, help out on the farm and go to the beach in Kaiteriteri
with Kiwi friends.
At the moment we are 21 international students at the High School of
which 15 are German, and next term 5 more are coming. Sometimes I wish
it wouldn't be so many, because the Kiwi students are so used to Germans.
But I like them and the International Dean Judy Thorp and the Homestay
Lady Sera King are very nice and organize occasional things for us
to do. We've been walking into the Abel Tasman National Park one day
to a beautiful beach and during the exam time in the end of the year
we will do great activities such as beaching, visiting the birth place
of Rutherford, an aquarium and other things, caving, horse riding,
cooking Japanese and shopping.
16. Januar 2008
I can't believe I've got half-time; 6 months have passed by so
quickly. Many other Germans are going home now and I start
to miss my family
and friends a bit, too. But I've never been really homesick
so far and am so glad that I've still got another 6 1/2 months
to
come!
During my stay the town has completely changed: As every year,
the population has about doubled with tourists for the busy summer
season, most
of
all people from all over New Zealand and Europe! Sometimes
I'd
wish there were a bit less Germans, but I'm happy to pay this
price for
living in paradise! As I come from a bigger city (compared
to this) life is completely different here, but I love the peace,
helping
out on the farm and having all these animals around! And especially
at the moment that it gets extremely hot during the day it's
wonderful
to have river access from the farm! I enjoyed going to school
as well,
it's quite different to the German ones- there's a much bigger
variety of subjects to choose from, especially more fun subjects
such as
Outdoor Education (the absolute best!), Photography, Horticulture,
Cooking, Drama and so on and especially in the end of the year
it was very
relaxed,
because everything was about the end of year- exams which we,
the International students, didn't have to write:). There are
a lot of sports
offered
at school as well. In winter I played in a Netball team. It's
awesome to be able to do this sport, which I loved to do in
the
holidays
sometimes before, regularly here! I might try volleyball, triathlon,
cross country
or water polo. I also enjoy going to Youth Group, not only
because it's about god and we do a lot of crazy stuff, but also
because
I'm the only German there and so I'm very included. At the moment we've
got 2 1/2 months of Christmas / summer holiday! In the beginning
I went on a one-week tramp with some friends into the Abel Tasman Park-
it was so sublime! We walked about 4 hours each day with a 20kg-backpack
through amazing landscape and stayed at little campsites on beautiful
beaches- the park is really amazing! We had so much fun together,
slept
on the beach and under the stars and had just an awesome time! For
Christmas (which was a very nice, sunny day, but too different to
the kind of I'm used to be homesick) we had a lot of relatives visiting
us. I was still able to go to "Harwood's Hole" with a Finnish
and a German friend- a big hole in the ground on top of Takaka hill.
Apart from these things I've been working a lot during the holidays.
I work in a European bakery together with very, very nice colleges,
good times and delicious food. At the moment I'm looking extremely
forward to a South Island tour that I'll do in a few days: The organisation
is called "Flying Kiwi" and is based on bus transport
and camping, it goes down the east coast over Kaikoura, Mt
Cook, Christchurch,
Dunedin, Invercargill, Fjordland and up to Queenstown from
which I'll fly back, and takes 10 days!!!!! That'll be so great! (nach
oben)
Katharina
Böhl - Waiheke Island - 2007/2008
14. September 2007
Kia Ora, hier in Neuseeland fühle ich mich total wohl. Mein bisheriger Aufenthalt
hat mir echt viel Spaß bereitet und gezeigt, wie verschieden die beiden
Länder (Deutschland und Neuseeland) sind. Mit meiner Gastmutter verstehe
ich mich sehr gut und unterhalte mich auch recht oft mit ihr. Die Japanerin,
die hier schon seit fast 2 Jahren lebt, ist auch total nett. Das Haus gefällt
mir ebenfalls gut und in meinem Zimmer fühle ich mich auch wie zu Hause.
In der Schule klappt auch alles recht gut. Am Anfang war es zwar noch ein wenig
ungewohnt mit der Schuluniform und dem anderem Schulsystem, aber auch daran habe
ich mich gewöhnen können. Das einzige, das mich ein bisschen stört
ist, dass wir eindeutig zu viele Deutsche auf der Schule sind. Wir sind 8 Deutsche
und das macht es viel zu einfach, um auf Deutsch zu reden. Das war anfangs auch
leider unser Fehler. Mittlerweile aber haben wir uns daran gewöhnt auch
auf Englisch zu reden und das klappt soweit auch echt gut. Aber nur unter uns
Deutschen sind wir nicht. Wir treffen uns auch mit Einheimischen. Die sind echt
nett und auch total offen. Es bereitet mir viel Spaß auf Englisch zu reden
und ich bin froh, dass wir auch unter uns Deutschen versuchen auf Englisch zu
reden. Im Großen und Ganzen fühl ich mich echt wohl hier und habe
mich gut eingelebt. Das Heimweh packt einen zwar schon noch öfters, aber
das gehört ja nun mal dazu. Ich hoffe, dass das alles so gut bleibt
und nur noch besser werden kann. (nach oben)
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