Wir danken den folgenden Teilnehmern an unserem High School Programm dafür, dass sie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit uns teilen:

Claudia Baumann - Washington - 2009/2010
Geraldine Endres - New York- 2009/2010
Tatjana Raff - Texas - 2009/2010
Franziska Studtrucker - Missouri - 2009/2010
Veronika von Wachter - Arkansas - 2009/2010

Corinna Kipke - Illinois - 2009/2010
Nancy Trenkler - Michigan - 2009/2010
Marina Ivko - Montana - 2009/2010

Micha Reifenrath - Arkansas - 2009/2010

Claudia Baumann - Washington - 2009/2010
8. Februar 2010
Ich liebe die Schule in den USA! Hier hat schon alleine das Wort eine ganz andere Bedeutung. Die Schule ist nicht nur eine langweilige Lerninstitution, um die man als Jugendlicher leider nicht herum kommt. Nein, Schule ist ein Zentrum der Gemeinde und bedeutet Spass, Sport und Gemeinschaft. Den schülern macht es doch tatsächlich Spaß zur Schule zu gehen! Durch die ganzen verschiedenen Schulsportarten, wie Football, Basketball, Baseball, Crosscountry (was ich gemacht habe), Gymnastics, Volleyball, Golf und andere Clubs, wie theatre, international, creative cooking oder key club (ein Club, der freiwilligen Sozialdienst leistet und Geld durch verschiedene Aktionen sammelt), bedeutet Schule mehr als nur Lernen. Und dadurch, dass man, wenn man in einem Sportteam oder einem Club ist, bei Wettbewerben teil nimmt und für seine Schule antritt und sie vertritt, kommt ganz automatisch der berühmte "school spirit" auf. Jeder ist stolz auf die Schule, auf die er geht. Und selbstverständlich hat jede Schule ihre eigenen Farben, ein eigenes Maskottchen und einen eigenen fight song - Dinge, die an deutschen Schulen leider komplett fehlen.
In den letzten Wochen habe ich das amerikanische und deutsche Schulsystem immer wieder miteinander verglichen. Was ich aufjedenfall am amerikanischen System besser finde ist, dass es viel mehr verschiedene Fächer gibt und man dadurch die Möglichkeit hat, viel gezielter herauszufinden, was einen später vielleicht beruflich interessieren könnte.
creative cooking, anatomy, theatre, car mechanics, video animations, film study, ceramics, einfach alle möglichen sehr interessanten Fächer, die man leider fast nirgendwo so in Deutschland findet. Hier wird viel mehr Wert auf die künstlerischen und kreativen Bereiche, als auf die naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Bereiche gelegt. Ob das nun im Endeffekt besser ist, muss jeder für sich entscheiden. Etwas, was ich am deutschen Schulsystem besser finde ist, dass man nicht jeden Tag den gleichen Stundenplan hat. So kann man zwar die einzelnen Fächer viel intensiver erleben und auch viel mehr in einem bestimmten Bereich lernen, allerdings kann es auch mal schnell langweilig werden, wenn man jeden Tag den genau gleichen Ablauf hat.
Das Niveau der Klassen ist aufjedenfall nicht so hoch, wie das in Deutschland am Gymnasium. Das lässt sich auch durch ein sehr einfaches Beispiel belegen: Ich habe neulich meiner Gastschwester, die in der 6. Klasse ist, bei ihren Mathehausaufgaben geholfen: Sie musste bestimmen ob 555 näher an der höheren oder der niedrigeren hundert ist. Nun ja, auch wenn an den deutschen Schulen durch die ständigen grossen Klassenarbeiten, die es hier gar nicht so richtig gibt, viel Lernstress aufkommt, merke ich wenigstens mal, dass das im Endeffekt doch was bringt. Das Lernniveau ist einfach höher in Deutschland.
Der Umgang zwischen Schülern und Lehrern ist hier auch ganz anders als in Deutschland. Die Lehrer sind viel netter auf einer freundschaftlichen Ebene und auch offen über ihr Privatleben. es wird immer gefragt, wie es einem selbst geht, was man so am letzten Wochenende gemacht hat oder wie es dem neugeborenen Baby geht. Viele Lehrer darf man auch mit Vornamen ansprechen und manche adden ihre Schueler sogar auf Facebook. Da könnten sich die Lehrer in Deutschland aufjedenfall mal was abschauen, denn dieses entspanntere Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler macht den Unterricht viel angenehmer und schafft eine positive Lernatmosphäre.
Allerdings ist das mit den Gruppen genauso wie man es aus den High School Filmen kennt. Da gibt es die Cheerleader und Footballspieler, die Seniors, die sich schon um ihrer College-bewerbungen kümmern müssen, und die freshmen, die neuen auf der Schule, die von allen gehänselt werden. Als Austauschschüler geniesst man aber automatisch ein hohes Ansehen und hat es leichter in Cliquen zu kommen, deswegen muss man sich darum zum Glück kaum Gedanken machen.
Alles in allem kann ich mich kaum entscheiden, welches Schulsystem ich besser finde. Generell kann man aber sagen, dass die deutsche Schule mehr Wert auf das Lernen und die amerikanische Schule mehr Wert auf Gemeinschaft legt. Was nun besser ist, muss jeder selbst für sich entscheiden!
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Geraldine Endres - New York - 2009/2010
5.April 2010
Ich bin für dieses Jahr eine Austauschschülerin in New York. Ich bin hier seit über 9 Monaten und es sind nur noch ca. 3 Monate Ich habe die beste (Gast) Famlie, die man sich nur vorstellen kann. Sie haben mich zu so viel Orten gebracht und mir so viele Sachen gezeigt, dass ich mittlerweile in fast jedem Staat an der Ostküste von Amerika war. Ich habe zwei jüngere Gastschwestern, 9 und 14, und ich verstehe mich mit ihnen super. Wir sind wie echte Schwestern und machen wirklich alles zusammen. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich so eine gute Familie bekomme und dass ich eine so enge Bindung mit ihnen habe! Wir machen schon Pläne wann ich sie wieder besuchen kann und in den Weihnachtsferien kommen meine zwei jüngeren Gast-Schwestern mich in Deutschland besuchen!
Ich habe hier auch total viele gute Freunde gefunden und wir haben so viel Spass zusammen! Am Anfang war alles ein bisschen ungewöhnt wegen der Sprache, aber mittlerweile fällt es mir schwerer Deutsch zu sprechen als Englisch. Wie es euch vielleicht auffällt ist mein Deutsch nicht mehr das Beste:) Ich bin gerade wieder in New York angekommen, da meine Familie und ich nach Boston und Vermont für Springbreak gefahren sind!
Mit der Schule hier ist auch alles super und alle Lehrer sind total begeistert von den Austauchschülern hier. Es sind insgesamt 4 andere Austauschschüler an meiner Schule aber mit denen habe ich nicht so viel zu tun, weil ich mehr mit meinen amerikanischen Freunden unternehmen will.
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Tatjana Raff - Texas - 2009/2010
Ich bin hier seit dem 14. August in Flower Mound, Texas und ich war von Anfang an begeistert! Meine Familie besteht aus einem Gastvater, einer Gastmutter und einer 18 jährigen Gastschwester, mit der ich mich gleich sehr gut verstanden habe.
Da ich eine Woche vor Schulbeginn angekommen bin, hatte ich Angst das mir langweilig werden würde, aber das war überhaupt nicht der Fall! Wenn man noch nie in den USA war, dann gefällt einem alles, sogar das Einkaufen war für mich spannend.
Der Dialekt hier ist am Anfang schwer zu verstehen, meinen Gastvater habe ich sogar erst nach 2 Monaten richtig verstanden, doch mit Gesten klappte alles sehr gut. Da meine Schwester jetzt aufs College geht und arbeitet, habe ich nicht sehr viel von ihr, aber das hat mich mehr oder weniger gezwungen eigene Freunde zu finden und an Wochenenden selbst was zu unternehmen!
Am meisten Angst hatte ich vor meinem ersten Schultag, doch es war eigentlich nicht wirklich schwer. Leider ist meine Schule mit 3500 Schülern sehr gross und ich hatte die erste Woche auch ein paar Probleme, aber wenn man offen und nett bleibt ist das kein Problem. Ich finde auch das Schule hier leichter ist, jedoch muss man sehr viel mehr Hausaufgaben machen und es sind mehr Tests.
Man ist von Anfang an "sehr interessant" in der Schule und wird einiges gefragt wie z.B. ob man Nazi wäre, ob wir Kühlschränke hätten oder ob wir uns zu Weihnachten eine Essiggurke in den Baum haengen und wer sie als erstes findet bekommt ein extra Geschenk, wovon ich noch nie gehört habe. :D Jedoch sind wir nicht besser, da mir in Deutschland erzählt wurde ich könnte nicht in die Gärten von fremden Menschen gehen ohne erschossen zu werden, worüber hier jeder nur gelacht hat.
Ich liebe das Wetter hier, im Sommer 40 Grad was am Anfang etwas gewöhnungbedürftig ist, jedoch jetzt im Winter mit angenehmen 15 Grad lässt es sich gut leben! Das Lustige ist, das es hier meistens nie richtig kalt wird, die meisten Menschen flippen regelrecht aus wenn einmal im Jahr die Strassen gefrieren und man ersteinmal für drei Tage keine Schule hat. Ich wurde mit sehr grossen Augen angeschaut, als ich fragte, ob sie denn keine Reifen wechseln würden...
Ü ber Weihnachten sind wir zu Bekannten auf eine Farm gegangen, und ich habe endlich mein langersehntes Niemandsland, echte Cowboys und die vermutlich kleinste "Tankstelle" gesehen.
Eins der besten Sachen, sind die American Cookies! Ich kenne keinen anderen Austausch Schüler der sich nicht in die verliebt hat. Die Vorurteile, das alle Amerikaner dick wären haben sich nur halb bestätigt, doch es ist einfacher hier zuzunehmen, weil es viel mehr Fast Food und sehr süsse Sachen gibt, was mich am Anfang eigentlich nicht wirklich gestört hat. Und ja, auch als Vegetarier kann man in den USA zunehmen ;) Ich bin so traurig, dass ich in drei Wochen schon wieder nach Hause muss, und ich wünschte ich könnte ein ganzes Jahr bleiben. Durch meinen Aufenthalt hier habe ich viele Leute und ihre Sichtweise kennen gelernt, ich bin offener und selbstbewusster geworden und ich werde dieses halbe Jahr nie wieder vergessen!
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Franziska Studtrucker - Missouri - 2009/2010
Meine Zeit in Amerika ist jetzt fast um und ich kann sagen dass es die beste Entscheidung meines Lebens war als Foreign Exchange Student hierher zu kommen. Meine Gastfamilie hat mich von Anfang an super angenommen .......und wir haben uns immer super verstanden...natuerlich gibt es situationen in denen wir verschiedener meinung waren....aber sie haben immer meine Einstellung akzeptiert und ich deren ....
Die Leute hier in der Stadt in der ich lebe sind alle super nett und offen....es war kein Problem Freunde in der Schule zu finden......und at church versteh ich mich mit den Leuten auch super.......der Abschied wird richtig schwer werden........ich wuenschte ich koennte hier zur Schule gehn .......die Schule hier ist awesome.............man kann es gar nicht so richtig beschreiben.... aber ich bin hier gerne zur schule gegangen ........und auch church.....church ist hier total anders als in Deutschland........und hier gehen auch sehr sehr sehr viel mehr Leute regelmaessig (jede woche 1 bis 2 mal) zur Kirche ......auch ich bin die meiste zeit gerne zur Kirche gegangen .....und unsere Kirche hat eine riessige Jugendgruppe mit etwa 80-90 people.......and it was fun ....i love it :)
Man kann so viel Neues lernen und erleben als exchange student .......und die leute sind super nett zu dir :) es ist auf jeden fall eine super Entscheidung als Austauschschueler in ein anderes Land zu gehn wenn man offen fuer neues ist und in ein anderes Leben schnuppern will!!!
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Veronika von Wachter - Arkansas - 2009/2010
Ich bin jetzt schon seit fast 5 Monaten hier in Alma, Arkansas, und mir gefällt es einfach nur sehr gut, es könnte gar nicht besser sein! Mit meiner Gastfamilie hab ich mich sofort sehr gut verstanden und so hab ich mich hier auch ziemlich schnell eingelebt. Mein Hinflug war ziemlich stressig, weil mein letztes Flugzeug am Endflughafen nicht landen konnte, weil es zu neblig war und so musste ich eine Nacht im Hotel schlafen. Zum Glück haben mir Leute, die auch in meinem Flug waren, geholfen. Die ersten Tage waren dann ziemlich aufregend, und das obwohl ich natürlich todmüde war :) Ich habe hier einen zwölfjährigen Gastbruder, der noch zu Hause wohnt, eine große Gastschwester und ein großer Gastbruder von mir gehen schon aufs College und wohnen nicht mehr zu Hause. Ich kann mit meinen Gasteltern wirklich über alles reden, es ist wirklich interessant mit ihnen über Unterschiede zwischen Deutschland und den USA zu reden. Sie sind sehr interessiert und haben auch kein Problem damit, wenn ich ihnen erzähle, was mir nicht so gut über die USA gefällt, sondern sind auch daran sehr interessiert. Sie haben auch einen sehr guten Sinn für Humor, wir kommen einfach sehr gut miteinander aus, wir sind wie eine echte Familie! Mit dem Jacob, meinem Gastbruder verstehe ich mich auch super. In der Schule ist auch alles sehr gut! Meine Schule hat ein richtig großes Gelände, mit einem riesigen Performing Arts Center, einer großen Sportarena, die erst zwei Jahre alt ist, und natürlich Footballfield, Softballfield, Track.... Meine Gasteltern sind beide Chorleiter und weil ich selber musikalisch bin (Ich spiele Cello, und habe mir hier auch eines ausgeliehen und singe im Chor), passt das sehr gut :) Ich bin im Chor, Drama und Track. Das Musik und das Drama department and unsrerer Schule ist einfach nur AWESOME!! Es ist wirklich eines der besten in ganz Arkansas. Ich habe auch in einem play mitgespielt, Alice in Wonderland. Das hat mir wahrscheinlich in den ganzen 5 Monaten bis jetzt am besten gefallen, ich habe mich so gut mit den Leuten verstanden, und man wächst einfach ein bischen zusammen wenn man immer nach der Schule play practice hat... :) Außerdem ist der Dramateacher einer der besten Lehrer, und wahrscheinlich einer der besten Menschen :), die ich jemals getroffen habe :) Ein so gutes Drama und Musik department an Schulen gibt es in Deutschland gar nicht, bei weitem nicht. Ich bin so froh, dass ich hier her gekommen bin :) Ich habe gleich am ersten Tag hier vorgesungen und bin dann sogar auch in einen audition-only choir gekommen, das hat mich sehr gefreut. Unsere Chöre hier gewinnen regelmäßig alle competitions und es macht total viel Spaß, weil mein Hostdad, der sozusagen der wichtigste Chorleiter ist, einfach super ist und alle kids ihn mögen :) Das ist auch einer der Gründe, warum mich die ganze Schule kennt (ca. 1300 Schüler) und alle Dinge über mich wissen, die ich ihnen noch nie erzählt habe :D Als Austauschschüler ist man hier eh so ziemlich eine Berühmtheit und dann auch noch als Gasttochter von den Chorleitern... :) Alle Leute sind so interessiert an Deutschland. Ich habe hier so viele gute Freunde gefunden, die Leute hier sind echt anders als in Deutschland, aber ich find sie amazing :) Ich werde die amerikanische Mentalität und Amerikaner im allgemeinen richtig vermissen wenn ich wieder zurück in Deutschland bin. Größere Probleme habe ich eigentlich keine, natürlich gibt es immer mal Situationen, die unangenehm sind, aber da muss man einfach lernen, damit umzugehen. Manchmal habe ich ein bisschen Heimweh, aber nicht schlimm und nicht oft. Eigentlich sollte ich schon bald abfliegen, aber nachdem mich meine Gastfamilie gefragt hat, ob ich nicht noch länger beliben wollte, habe ich meinen Aufenthalt verlängert :) Ich gehe mit meinen Gasteltern und Leuten aus meinem Chor in drei Wochen auf eine Kreuzfahrt nach Mexiko, und dann später noch ins ChoirCamp! Das Highschoolyear war und ist die beste Erfahrung in meinem Leben, ich habe so viele Sachen gelernt und meine Einstellung gegenüber... so ziemlich allem..hat sich richtig geändert. Ich bin so froh, dass ich all die tollen Sachen hier machen konnte, zum Beispiel Mitglied in dem Alice in Wonderland play zu sein war so toll für mich, Schauspielern hat mir schon immer Spaß gemacht und in Deutschland ist das einfach nicht so gut an Schulen und erst recht nicht so professionell. Am Samstag hatte ich Graduation, ich habe zwar kein Diploma bekommen, aber bin mitgelaufen, das war auch richtig toll :) Ich habe auch einen Trip nach New York&Boston gemacht, das war auch total super und sehr beeindruckend! Es war echt interessant, zwei amerikanische Großstädte zu sehen, schließlich lebe ich hier total auf dem Land, umgeben von Kühen, Rednecks, und Südstaaten-Akzent :) ?Ich bin so dankbar für alle Leute, die mein Highschooljahr möglich und so gut gemacht haben :) ?Ich habe jetzt noch zwei Monate hier und kann mir absolut nicht vorstellen, nach Deutschland zurück zu gehen...natürlich freue ich mich auf meine Familie und meine Freunde, aber ich habe hier jetzt auch Familie und Freunde, und werde langsam schon irgendwie immer stolz wenn wir die National Anthem hören und die Pledge of Allegiance aufsagen... Mir gefällt es einfach nur super hier!!?
Viele Grüße aus den Südstaaten!
Veronika :) oder Double-V, wie mich hier die ganzen Drama Leute nennen :D
By the way tut mir leid, dass mein Deutsch wahrscheinlich ziemlich schlecht ist :D Ich kann wirklich nicht mehr Deutsch reden, ohne englische Wörter zu benutzen, manchmal wenn ich Emails nach Deutschland schicke brauche ich ein Englisch-Deutsch Dictionary :D
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Corinna Kipke - Illinois - 2009/2010
This year was amazing!!
Am Anfang des Jahres konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, wie es sein wuerde hier (Belvidere, IL) ein Jahr zu leben. In all meinen Klassen war ich 3 Jahre juenger als die restlichen Schueler, und hatte deshalb erst Schwierigkeiten Freund zu finden. Dieses Problem loeste sich mit dem Start des YMCA swim team, indem ich viele Feunde gefunden habe. Von nun an verbrachte. ich einen Grossteil meiner Freizeit im YMCA Pool, practicing with the rest of my team.
und mit den swim meets war auch eine Wochenendbeschaeftigung gefunden.
Der Hoehepunkt der Saison war das Regional Meet in Minnesota, wobei das Schwimmen weniger wichtig war als die 15 Minuten entfernte Mall of America. Nach dem Abschluss der Saison hatten wir ein Banquet, bei dem diverse Preise vergeben wurden. Ich war trotz meiner 10 jaehrigen Schwimmerfahrung der "Rookie of the Year" und hatte mit 98% die hoechste Anwesenheitsrate.
Die ersten paar Wochen in der Schule waren recht stressig, da ich nach der 2 Woche zu hoeheren Klassen gewechselt habe und viel zum nachholen hatte.
Danach war alles viel einfacher, auch wenn meine AP chemistry class immernoch sehr viel work war.
An das andere Schulsystem habe ich mich sehr schnell gewoehnt. Der groesste Unterschied war dass wir hier clossed campus haben und wir nur fuer PE aus dem Schuelgebaeude raus kommen. Der Rest mit Dresscode und Tardies war kein problem fuer mich. Der School Spirit ist etwas ganz besonderes. Bei football spielen ist meistens die ganze Schuel anwesend, insbesondere wenn es gegen den Rivalen von der anderen Seite der Stadt geht.
Purple and Gold rules!!!
Meine Familie war ein richtiger Gleucksgriff. Ueber dass Jahr sind sie wie eine richtige Familie fuer mich geworden.
Ich verstehe mich richtig gut mit allen, insbesonders mit meiner 3 Tage juengeren Schwester. Wir helfen uns gegenseitig in der Schule und unternehmen auch sonst viel zusammen. Meine Familie hatte vor mir bereits 3 Austauschschueler, sie sagen jedoch dass ich mich in die Familie am besten eingefuegt habe.
Overall it was an awesome experience that I will never forget.
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Nancy Trenkler - Michigan - 2009/2010
So... mein Aufenthalt neigt sich dem Ende und obwohl ich wirklich fleissig ueberlegt habe, ob ich nicht doch laenger bleiben soll, habe ich mich entschieden, wieder heim zu gehen. Eine grosse Entscheidung, die ich aber nicht bereue. Aber es fuehlt sich schon sehr komisch an.
Wie waren so meine restlichen Monate? Sie waren wirklich grossartig, das kann ich mit gutem Gewissen sagen. Ich habe die Zeit wirklich genossen und es war ein einmaliges Erlebnis.
Naja, mit dem Freunde-finden hatte ich eigentlich die ganze Zeit Probleme. Ich meine ich habe ein paar gefunden, aber ich habe mir die ganze Sache ein wenig einfacher vorgestellt. Dafuer hatte ich wirklich die perfekte Familie und ich werde sie so furchtbar vermissen.
Ich habe wirklich viel erlebt, war in New York, in Colorado, in Washington DC, habe ein RedWings Hockeygame gesehen, Eislaufen gelernt und ein Theatersueck gecshrieben und aufgefuehrt. Ich habe mehr oder weniger gute Noten geschrieben und soviele Hausaufgaben gemacht, wie noch nie in meinem Leben. Jetzt sind wir gerade mitten in den Mitterms und ich auch noch total im Packstress.
Ich weiss nicht, ich koennte so viel erzaehlen, so viel schreiben, aber ich wuesste gar nicht wirklich, wo ich anfangen sollte...
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Marina Ivko - Montana - 2009/2010
Mir geht es hier in Montana super! Die Zeit vergeht viel zu schnell... jetzt bin ich ja schon fast seit einem halben Jahr hier, aber es fuehlt sich nach viel weniger an. Mittlerweile habe ich auch schon einen RICHTIGEN Winter mitgemacht hier in Montana: der Schnee bei uns druassen auf der Farm ist mittlerweile an manchen Stellen hoeher, als ich gross bin :-) Die Temperaturen sind hier um die Weihnachtszeit bis unter -32 Grad Celsius gefallen! Heimweh habe/ hatte ich bis jetzt ueberhaupt garkeins!
Meine Gastfamilie und ich sind nach California gegangen, wo wir 5 Tage verbracht haben. Wir waren in Disneyland, California Adventure, Universal Studios, Hollywood (Walk of Fame, Hollywood Boulevard, Beverly Hills, Venice Beach,....). Weihnachten hat hier auch total viel Spass gemacht. Silvester ohne Feuerwerk war ein bisschen ungewohnt, aber trotzdem toll :-) Nun zum Hauptteil des Berichts: die Schule!
Als ich im August hierher gekommen bin, hatte ich ein bisschen Angst, dass ich mit den Fachbegriffen nicht zurecht komme, aber wie ich selbst herausgefunden habe, sind sogar die total einfach! Die Lehrer fragen mich haeufig ob ich gut mitbekomme und alles verstehe und auch meine Mitschueler sind sehr hilfsbereit. Die Tests und Quizzes die wir hier haben sind voll easy, da wir hier zu den meisten unsere Heftaufschriebe, ja manchmal sogar unser Buch, benutzen duerfen!
Diesen Monat standen sie dann an, die gefuerchteten Semestertests! OK, so schlimm waren sie jetzt auch nicht :-) Hier sind meine Noten fuers Halbjahr:
Local History A-
U.S. History A-
Fine Art A-
English B+
Geometry A-
Study Hall (keine Note)
Biology A-
Im 2ten Halbjahr werde ich kein Local History mehr haben, aber dafuer Gym, also Sport.
Am Ende der Quarters und Semester ist eine Liste in der Zeitung mit den Namen der besten Schueler jeder Jahrgangsstufe, und ratet mal, wessen Name dort auch drin steht? ;-) The name of the german girl!
Im Schulsport werde ich mich dann im Maerz beteiligen, indem ich Softball spiele fuer meine Schule!
In Chinook (ca. 30 min von hier entfernt) ist diesen Monat ein anderes Maedchen aus Deutschalnd als Austauschschuelerin gekommen, aber bis jetzt hatte ich noch nicht die Gelegenheit, sie kennenzulernen.
Wie man sicherlich an meinem Bericht gemerkt hat, faellt es mir so langsam aber sicher doch ein bisschen schwer Deutsch zu reden! Am Anfang fuehlt sich es komisch an English zu reden, mittlerweile ist es komisch Deutsch zu reden!
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Micha Reifenrath - Arkansas - 2009/2010
Hallo,
Da es hier heute 2 cm Schnee hat, habe ich hier in Rover Arkansas keine Schule und da dacht ich mir schreib ich doch mal meinen Bericht.
Also ich bin jetzt schon seit über einem Monat in Arkansas und es kommt mir vor wie eine Woche. Ich lebe hier mit einem lustigen 59 Jahre alten Cowboy zusammen. Er ist Busfahrer und Lehrer in einem und lebt auf der Lazy U Ranch. Das Haus sieht aus wie ein Westernhaus aus dem 18. Jahrhundert . Wir haben 7 Pferde, einen Esel, eine Zige, 2 Pickups, einen Jeep und 4 Quats - dass heißt jede menge Spass. Meine Woche hier sieht eigentlich immer relativ gleich aus: von Montag bis Freitag ist jeder Tag meistens gleich,
dass heißt 6.50 aufstehen, anziehen, auf den Bus warten, dann 50 Minuten Busfahrt zur Schule. In der Schule frühstücken wir zuerst und dann hab ich meine 8 „periods“, also Unterrichtsstunden. Hier kann man in der Schule echt Spass haben (anders als in Deutschland). Die Schule, auf die ich gehe hat weniger als 200 Schüler, für amerikanische Verhältnisse also eine sehr kleine Schule. Nach der Schule gehts dann mit dem Bus wieder nach Hause. Hier angekommen, mache ich mir meistens eine Kleinigkeit zu Essen und warte bis 30 Minuten später mein Gastvater von seiner Bus tour wieder kommt. Dann wird im Männerhaushalt gekocht, die Speisekarte besteht aus Speck mit und Ei, Hamburger hepper (Fertiggericht) oder Bratkartoffeln. Nach dem Essen schauen wir dann noch oft ein wenig fernsehn. Hier fällt die Auswahl des Senders nicht wirklich schwer, da wir nur 2 Sender haben. Mittwochs gehen wir immer in die Kirche zu einer Jugendgruppe.
Samstags schlafen wir meist lange, so bis um 11 Uhr, dann frühstücken wir in ruhe. Nach dem fühstück müssen wir dann in der Regel irgendwas auf der Ranch arbeiten, z.B. Heuballen holen, Holz machen, Pferde füttern…... Dabei haben wir meistens ne menge Spass da meistens mindestens ein Jugendlicher in meinem Alter das Wochenende mit uns verbring. Nach getaner Arbeit gehen wir quatfahren, reiten oder zum Wallmarkt einkaufen.
Sonntags gehen wir um 10.30 in die Kirche, wenn wir dann um 13 Uhr nach Hause kommen gibt’s Essen und wir schauen eine DVD , um 16.30 gehts dann wieder auf zur Kirche und danach ist der Tag eigentlich schon so gut wie vorbei. Wie man sieht hab ich hier weder Stress noch anstrengende Arbeit.
Mit meinem Gastvater verstehe ich mich prima und wir haben eine super „Männerwirtschaft“.
Liebe Grüße Micha Reifenrath
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