Das
Schulsystem Klassenstufen der High Schools: Freshman Klasse 9, Sophomore Klasse 10, Junior Klasse 11, Senior Klasse 12. Meist werden die Gastschüler als Junior oder Senior eingestuft. Die Einstufung hängt vom Alter desTeilnehmers, von der Klassenstufe in Deutschland, den Bestimmungen der High School und von den Englischkenntnissen ab. In der Regel kannst du sechs bis sieben Fächer je Term auswählen, diese Fächer hat man dann meist jeden Tag in der gleichen Reihenfolge. Dazu kommen dann noch die Extracurricular Activities: Theater, Sport, Clubs etc. Am Ende des Terms erhält man das Zeugnis, die Report Card. Die Noten rangieren von A bis F. Es wird von dir erwartet, dass du ein guter Schüler bist, ein F=fail solltest du dir nicht leisten. |
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Anders
als die Schulen in Deutschland, sind die Schulen in den USA auch ein gesellschaftliches
und kulturelles Zentrum für die Schüler, deren Eltern
und oft für die ganze Gemeinde. Der Unterricht beginnt meist gegen
8 Uhr und dauert bis ca. 15 Uhr, gegessen wird in der Schul-Cafeteria.
Zum Unterricht gehören Pflichtfächer wie
Sprachen, Mathematik, Naturwissenschaften, Sozial- und Gemeinschaftskunde,
Literatur,
Geschichte, American History etc., aber auch sehr viele Wahlfächer
wie Film Making, Computer Studies, Journalism, Woodwork etc. |
Nach
15 Uhr finden die für amerikanischen High Schools typischen Extracurricular
Activities statt. Dies sind Sport-, Theater- und andere Hobbygruppen,
in denen man seinen Interessen und Neigungen nachgeht. Beispiele wären:
Football, Baseball, Soccer, Tennis, Basketball, Volleyball, Photography,
Theater usw. Diese Aktivitäten dienen auch dem Socializing,
dem gegenseitigen Kennenlernen und Freundschaften schließen.
Ein Engagement in diesen Clubs ist Austauschschülern
daher besonders zu empfehlen. |
Das Schuljahr beginnt
ungefähr eine Woche nach Ankunft in den USA Ende August/Anfang
September, und es endet im Mai oder Juni des folgenden Jahres. Bei
der Einschulung
und der Kurswahl wird man vom Academic Advisor oder Guidance
Counselor beraten. In den USA werdet ihr die Schule völlig
anders und sehr positiv erleben, denn die Entwicklung der Persönlichkeit,
das Entdecken und Entfalten der eigenen Talente und Fähigkeiten
ist das Hauptanliegen der amerikanischen Schulen. Erwartet wird auch
Disziplin, Leistungsbereitschaft, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit.
Abschreiben ist z. B. auch unter den Mitschülern verpönt. |
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Eine
ganz neue Erfahrung für euch wird auch der School Spirit sein,
der Stolz und die Identifikation mit der eigenen Schule, die sich vor
allem bei den Sportwettkämpfen zwischen den verschiedenen High
Schools und Colleges zeigt. Mehrere Hunderte oder auch Tausende von
Zuschauern
sind dabei keine Seltenheit. |
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Das
High-School-Diplom ist keine Abschlussprüfung wie das Abitur bei
uns in Deutschland. Man erreicht den erforderlichen Schulabschluss, die Graduation, indem man eine Mindestzahl von Kursen absolviert, die die verschiedenen Bildungsbereiche abdecken. Dabei können auch die in den Klassen 9 und 10 bei uns belegten Fächer angerechnet werden. Wichtig ist auch, dass du das letzte Zeugnis mitnimmst, das bei Abgabe deiner Bewerbungsunterlagen noch nicht vorlag. Wer das High-School-Diplom anstrebt, sollte dies zu Beginn des Schuljahres mit seinem Academic Counselor besprechen und die fehlenden Kurse belegen. |