Antonia
Salt Spring Island, British Columbia 2014/2015

Ich hatte noch nie wirklich Heimweh

Es ist immer noch alles super und ich hatte gerade viel mit der Schule zu tun. Deswegen bin ich sehr froh, Ferien zu haben, um mich zu entspannen und mit  Freunden treffen zu können. Ich hatte vor den Ferien jedes Wochenende ein tolles, aber auch anstrengendes Programm. Ich war auf einem super Trip in Vancouver und bin jetzt (nach nur einem Spiel) Ice Hockey Fan! Außerdem war ich ein Wochenende in Whistler zum Skifahren. Das war echt so toll, dass ich nicht mehr zurück fahren wollte. Ich habe in diesen Tagen so viel dazugelernt, habe tolle Leute kennen gelernt und nach dem Skifahren die wunderschön, weihnachtlich geschmückte Stadt erkundet.

Dann kam Weihnachten. Eigentlich hatte ich Angst vor diesen Tagen, da viele frühere Austauschschüler von Heimweh geredet hatten und ich selbst auch fast gar nicht in Weihnachtsstimmung war. Es war außer dem Baum nichts dekoriert. Aber diese Angst war mal wieder total unbegründet, da ich ein unglaubliches Weihnachten hatte, auch wenn es komisch ist, Heilig Abend vor dem Fernseher und mit einem Spaziergang zu verbringen und erst am 25ten zu feiern. Boxing Day und den 27ten habe ich dann mit meiner Gastmama und meinen Gastgeschwistern in Parksville auf Vancouver Island verbracht, wo wir die ganze (riesige) Familie besucht haben. Ich wurde gleich super aufgenommen und wir haben tolle
Sachen gemacht, Spiele gespielt und bis spät in die Nacht Spaß gehabt. Dann kam auch schon Silvester - leider mit Heimweh im Gepäck. Ich hatte hier noch nie wirklich Heimweh, aber an dem Tag war es dann so weit... Aber ich habe es überlebt, meine Gastmama hat mich ganz lieb getröstet und der Abend wurde dann doch ganz gemütlich - aber auf keinen Fall zu vergleichen mit dem Deutschen Neujahr. Wir haben ein paar Spiele gespielt, dann runtergezählt, allen ein frohes Neues gewünscht und dann die Spiele weiter gespielt. Es ist echt komisch, Silvester so ganz ohne Feuerwerk oder eine Feier zu verbringen, aber so habe ich auch das zu schätzen gelernt und freue mich jetzt einfach aufs nächste Jahr. Naja, jetzt sind sie auch schon fast wieder vorbei - die Ferien... Und mir wird langsam bewusst, dass es nur noch vier Wochen sind...

Annika
Canmore, Alberta 2014/2015

Mein Englisch hat sich auf jeden Fall verbessert

Jetzt werde ich noch genau einen Monat hier in Canmore sein. In den letzten vier Monaten habe ich so viel erlebt, was ich gar nicht glauben kann. Ich habe viel neues Essen ausprobieren können, wie zum Beispiel Poutine oder Turkey oder Pancakes. Außerdem habe ich viele sehr nette Leute kennengelernt und auch viele Orte gesehen, zum Beispiel Edmonton oder Minnewonka Lake. Weiterhin habe ich Feste auf eine andere Art oder zum ersten Mal gefeiert, wie etwa Halloween, Thanksgiving oder auch Weihnachten. An Thanksgiving hatte ich mein erstes Turkeydinner, was ich jetzt liebe. Genau wie das Verkleiden an Halloween, das Dekorieren, das "Trick or Treating". Es wird hier viel intensiver gefeiert. An Weihnachten ist die Dekoration des Hauses und des Baumes viel extremer als zu Hause und das Stocking war auch neu und cool.

Mein Englisch hat sich auf jeden Fall verbessert und ich bin auch sehr froh, dass ich nur ein kleines bisschen Heimweh hatte. Zudem bin ich sehr zufrieden mit den Fächern, die ich mir ausgesucht habe. Denn zum Beispiel in Outdoor Leadership war meine Klasse auf einem Backpacking-Trip, wo wir gewandert sind und zwei Nächte in einem Zelt geschlafen haben, was sehr viel Spaß gemacht hat. Ein anderes Mal haben wir eine Nacht in einem Schnee-Iglu geschlafen, waren Bogenschießen und Schneeschuh-Laufen. Das war alles so aufregend und cool! Alles das sind Dinge, die ich noch nie zuvor in meinem Leben gemacht habe. Oder im Fach Construction habe ich Dinge gebaut, wo ich dann selbst verwundert war, dass sie so gut gelungen sind. Da es hier keine Musikschule gibt, ist das Niveau der Schulbands sehr leicht, deshalb spiele ich zusätzlich noch in einer Band für Erwachsene. Dies ist ebenfalls eine ganz neue Erfahrung. Ich hatte noch keinen einzigen Streit und keine Diskussion mit meiner Familie, weder mit den Eltern, noch mit der Schwester. Das finde ich richtig großartig und es ist für mich ein sehr gutes Zeichen dafür, dass wir uns super verstehen. Ich fahre hier auch Ski, was erst gar nicht geplant war, aber das macht mir jetzt auch sehr viel Spaß. In  Edmonton war ich mit meiner Familie Ski fahren. Es ist riesig und wow! Also, ich bin immer noch sehr beeindruckt und glücklich hier.

Sarah
Nanaimo, British Columbia 2014/2015

Ich fühle mich sehr wohl in meiner Familie

Ich habe mich schon super eingelebt und es gefällt mir sehr gut! Das erste Treffen mit meiner Gastfamilie war ziemlich lustig, weil ich sie am Flughafen überhaupt nicht erkannt habe und an ihnen vorbeigelaufen bin (es haben mich nur Tochter und Mutter abgeholt). Als ich sie dann aber endlich erkannt habe, war es sehr nett. Sie waren sehr freundlich und
herzlich. Sie haben mich mit dem Auto durch die Stadt geführt, mir das Haus gezeigt und so weiter. Da ich schon eine Woche in Vancouver verbracht hatte, hatte ich Gott sei Dank keinen Jetlag mehr und war top fit. Wir haben dann gemütlich zu Abend gegessen und uns unterhalten. Am nächsten Tag haben wir einen Ausflug in einen Park gemacht und sind spazieren gegangen. Ich habe mich eigentlich gleich super mit der Tochter und meiner Gastschwester aus Mexico verstanden. Also waren für mich die ersten paar Tage sehr angenehm.

Als die Arbeitswoche dann begann, war mir etwas langweilig, da ich die meiste Zeit alleine zu Hause war, weil alle außer mir zur Arbeit oder in die Schule mussten. Ich habe mich dann aber mit einem Mädchen verabredet, welches ich am Flughafen kennengelernt habe und dann begann am Ende der Woche auch schon die Orientation. Ab da war es mit der Langeweile vorbei und sie kam bis jetzt auch nicht wieder! Ich fühle mich sehr wohl in meiner Familie und verstehe mich mit allen Familienmitgliedern und dem Hund sehr gut. Ich versuche, viel Zeit mit ihnen zu verbringen und immer mitzuhelfen. Mein Start in die Schule war sehr angenehm, da alle Leute sehr freundlich und hilfsbereit waren und ich mit allen meinen Fächern von Anfang an zufrieden war. Außerdem kannte sich meine Gastschwester schon super in der Schule aus und hat mir alle wichtigen Tipps gegeben. Da ich schon sehr viele Austauschschüler kannte, hatte ich beim Mittagessen auch gleich wen zum Reden und habe mich nie verloren oder alleine Gefühlt. Kanadier kennenzulernen und Freundschaften zu schließen ist etwas schwieriger als mit den Internationalen. Aber es ist durchaus möglich, wenn man offen auf sie zugeht und sie anspricht. Mit dem Englisch hatte ich überhaupt kein Problem! Ich habe von Anfang an alles verstanden und wenn du einmal etwas nicht ganz verstehst, fragst du nach und jeder wiederholt es und hilft dir gerne. Ich habe die Fächer Englisch, Entrepreneurship, Photography und P.E., also Turnen. Sie machen mir alle sehr viel Spaß und die Lehrer sind alle super nett.

Viktoria
Winnipeg, Manitoba 2014/2015

Meine Gastfamilie ist unglaublich nett

Nun bin ich seit eineinhalb Wochen in Kanada und fühle mich bereits wie zu Hause. Meine Gastfamilie ist unglaublich nett und hat mich am Samstag mit einem riesigen Plakat in Empfang genommen, auf dem Stand: "Welcome to Canada Viktoria". Am Montag bin ich mit ein paar anderen Internationals von Murdoch zu den Forks gefahren und sie haben mir die Innenstadt gezeigt. Dienstag ging es dann auf in die Schule. Das war sehr aufregend, aber alle waren sehr nett und haben mich willkommen geheißen. Ich bin die einzige Austausch-
Schülerin am TCI, aber das macht gar nichts. Am Mittwoch bin ich in den falschen Bus gestiegen und zu Murdoch gefahren. Aber meine Gastmutter ist dann gekommen, um mich abzuholen.

In der Schule belege ich Mathe und Englisch, Home Economics, Family Studies und Chor. Die Schule ist hier ganz anders und nicht ganz so streng wie in Deutschland. Mit dem Englisch klappt es immer besser. Nur manchmal weiß ich noch nicht so richtig, wie ich mich ausdrücken soll. Aber ich denke, das wird sich noch geben. Abschließend kann ich sagen, dass es mir hier sehr gut gefällt und es auf jeden Fall die richtige Entscheidung war nach Winnipeg zu gehen, auch wenn es mit -35 Grad nicht gerade warm ist.

Friederike
Belleville, Ontario 2014/2015

Der Unterricht ist anders als in Deutschland

Flug und Autofahrt waren ganz schön anstrengend, weshalb ich auch sehr müde war, als ich das erste Mal auf kanadischem Boden und in Belleville war. Ich war während der ganzen Reise ziemlich aufgeregt, aber als ich am Haus meiner Hostfamily die Luftballons und das Schild "Welcome Friederike" sah und sie mich zur Begrüßung herzlich umarmt haben, wusste ich, dass ich eine sehr nette Familie bekommen habe und ich hier viel Spaß haben würde. Ich hätte keine bessere Hostfamily bekommen können. Meine Hostparents Lynda und Peter haben einen großen und lieben Hund, der "Bosten" heißt. Das finde ich toll, da ich in Deutschland selber keine Haustiere habe. Außerdem habe ich eine japanische
Gastschwester, Shoko, was besonders schön ist, da ich keine Geschwister habe. Sie ist schon seit Anfang des ersten Semesters hier und kann mir deshalb auch in der Schule (etc.) helfen. Ich habe schon in den ersten paar Tagen einen Großteil meiner neuen, kanadischen Familie kennengelernt: die beiden Töchter (twins) mit ihren Ehemännern, die beiden
Enkelkinder (4 und 1/2 Jahr(e) alt) und die Grandma. Den Sohn habe ich noch nicht kennengelernt. Am ersten Tag war erst einmal "Orientation Day", an dem ich auch die anderen Austauschschüler kennengelernt und sehr viel Spaß hatte. Auch wenn ich zuerst ziemlich nervös war. Aber alle waren sehr nett.

Vor meinem ersten Schultag war ich sehr aufgeregt, aber auch da waren alle sehr nett und hilfsbereit. Der erste Schultag war dann auch gleich mal ein "Snowday", d.h. es hat so viel geschneit, dass keine Schulbusse gefahren und die meisten Schüler zu Hause geblieben sind, aber ich musste trotzdem zur Schule gehen. Dort habe ich einen eigenen "Locker" (Schließfach) bekommen und meinen Stundenplan:
ESL - English as a second language (Das Fach habe ich zusammen mit meiner Gastschwester.)
Visual Arts - Printmaking (Ich liebe es: wir machen so viele tolle Sachen.)
Instrumental Musical (Hier lerne ich Gitarre.)
Communication Technology

Außerdem gehe ich zusammen mit meiner Gastschwester zur Badminton-Gruppe und künftig vielleicht auch in den Soccer Club. Der Unterricht ist anders als in Deutschland und in Englisch etwas veraltet, aber ich komme mit. Es ist leichter als ich gedacht habe, auch wenn ich nicht immer alles verstehe oder nicht die passenden Vokabeln weiß. Ich hab in der Schule auch schon ein paar Freunde gefunden und mit meiner Gastschwester und meiner Gastfamilie verstehe ich mich prima. Diese Woche war der erste Ausflug mit den anderen Austauschschülern nach Ottawa. "It was a lot of fun!" Wir waren im kanadischen Parlament, im Museum für Kanadische Geschichte und zur "Winterlude" mit Ice Skating, "Baever-Tail" und Ice Sculptures. Mit meiner Gastfamilie war ich auch schon Schlittenfahren und natürlich bei Tim Hortens. Ich habe hier in Kanada jede Menge Spaß. Es war eine gute Entscheidung fünf Monate nach Kanada zu gehen, auch wenn ich meine Familie vermisse… Mein  erster Monat hier war wonderful, so langsam verlerne ich mein Deutsch, aber ich hoffe, ihr versteht mich noch.

Jonas
Canmore, Alberta 2014/2015

Ich war schon oft Ski fahren

Als ich in Canmore angekommen bin, war ich schon ein bisschen aufgeregt und fragte mich, wie meine Familie so sein würde. Doch meine Familie hat mich schnell nett aufgenommen und ich wohne in einem wunderbaren Haus. In den ersten Tagen musste ich mich erst einmal umgewöhnen an die neue Umgebung. Ich hatte auch keinen Kontakt nach Hause, weil das Internet nicht ging. Doch trotz allem fühlte ich mich schnell sehr wohl. Ich war schon oft mit meiner Familie in Lake Louise Skifahren, da wir einen Saison-Pass besitzen.

In der Schule habe ich die Fächer Construction Tech, Physical Education, Arts und English belegt und bin sehr zufrieden mit der Auswahl. Mit dem Englisch wird es auch so langsam
besser. Ich genieße den Aufenthalt!

Seraphina
Selkirk, Manitoba 2014/2015

Ich lerne so viel und es macht mir großen Spaß

Ich bin jetzt schon sechs Wochen in Kanada und die Zeit vergeht wie im Flug. Ich habe das Gefühl, ich bin gestern erst mit dem Flieger angekommen. Am Flughafen wurde ich von meiner Familie mit Umarmungen und kleinen Willkommensgeschenken begrüßt. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden und Witze gemacht. Die ersten Tage waren super aufregend und ich hab mich in meiner Familie und in meinem Haus sofort wie zu Hause gefühlt! Meine Gastschwester hat mich in den ersten Tagen zu so vielen Dingen mitgenommen.

Wir waren Hockey spielen, Bowlen, Eisfischen, Skaten und so vieles mehr. Mit der Schule hat das ein bisschen länger gedauert, aber auch hier habe ich jetzt eine Menge neuer Freunde gefunden. Am Anfang bin ich nur mit weit aufgerissenen Augen durch die Schule gelaufen und hatte keine Ahnung, wo ich hingehen muss. Ich war so überwältigt von dem Angebot, das die Schule bietet. Die Lehrer sind unheimlich nett zu mir und helfen mir bei all meinen Problemen genauso wie die Schüler. Das Einzige ist, dass ich den Stoff, den ich in der Schule lerne, in Deutschland meistens schon in Klasse 7 oder 8 hatte. Aber vielleicht ist es ganz gut, das alles mal zu wiederholen. Die Fächer, die ich belegt habe, sind Science, Math, Physical, Education, ESL und Drama. Ich bin so froh, dass ich Drama belegt habe! Ich lerne so viel und es macht mir großen Spaß! Außerdem bin ich im Rugbyteam, im Schwimmteam und in der Musical-Gruppe. Mit dem Englisch sprechen habe ich gar keine Probleme. Ich verstehe alles. Hier in Manitoba sprechen alle ein sehr deutliches Englisch. Nach dem Skypen fällt es mir manchmal ein bisschen schwer wieder ins Englisch zu finden.

Abschließend kann ich nur sagen, Kanada war die bis jetzt beste Entscheidung in meinem Leben und ich bin so froh, die Chance zu haben, hier zu sein! Ich werde die nächsten vier Monate in vollen Zügen genießen und ich bin schon so gespannt auf den kanadischen Sommer.

Niklas
Lake Cowichan, British Columbia 2014/2015

Meine Schule hat mir sehr gut gefallen

Vor nun fast genau einem Monat habe ich Lake Cowichan verlassen und seit einer Woche bin ich wieder in Deutschland, weswegen ich jetzt auch in Deutsch schreibe. Mir fiel es wirklich schwer, von Lake Cowichan Abschied zu nehmen, denn am liebsten wäre ich noch länger dort geblieben (zumindest für den Sommer). Das Schuljahr in Kanada übertraf in einigen Aspekten wirklich meine Erwartungen, denn besonders in den letzten paar Monaten habe ich so viel mehr mit meinen Freunden unternommen, als ich es mir anfangs vorgestellt hatte. Da seit Februar die Sonne schien, waren wir wöchentlich wandern oder haben andere “Outdoor-Activities“ gemacht, bei denen vom Schwimmen unter Wasserfällen bis zum Surfen an der Westküste eine ganze Menge dabei war. Auch Campen war ich relativ oft. Ich hatte das Glück, dass meine besten Freunde alle genauso einen Tatendrang hatten wie ich und sich deswegen fast nie die Frage gestellt hat, was wir machen wollen. Nebenbei habe ich auch Baseball gespielt, was mir ebenfalls viel Spaß gemacht hat. Wir haben zusammen mit einer großen Gruppe Freunde ein Team gegründet und hatten zwei bis drei Mal die Woche Training oder Spiele.

Mit meinen Gasteltern habe ich leider nicht so viel unternommen und es hat sich auch nach zehn Monaten noch nicht so wirklich so angefühlt wie in einer Familie. Die Tatsache, dass ich dafür umso mehr mit meinen Freunden gemacht habe, gleicht dies aber wieder aus. Wirklich gut verstanden habe ich mich mit meinem Gastvater und meinem chinesischen Gastbruder. Es gab nie Streit oder so, aber das Verhältnis war doch ein bisschen anders als erhofft. Mit anderen internationalen Schülern habe ich eher weniger gemacht, weil die Asiaten auf meiner Schule eher unter sich geblieben sind. Ein paar mexikanische und europäische Freunde aus Duncan hatte ich aber dennoch. Meine Schule hat mir sehr gut gefallen und ich bin froh, dass ich mir diese kleine Schule ausgesucht habe. Das Schulsystem empfand ich als wesentlich sinnvoller und angenehmer als das Deutsche oder das der anderen Schulen im District. Die geringe Schülerzahl sorgte zwar dafür, dass es keine Sportmannschaften gab, dafür kannten sich aber alle gegenseitig. Es war leicht Anschluss zu finden und das Lehrer-Schüler-Verhältnis war sehr locker. Ich habe mich mit meinen Mitschülern sehr gut verstanden und die ganze Schule hat sich fast wie eine große Familie angefühlt. Die Graduation mit
allem, was dazu gehört, war ein sehr gelungener Abschied zum Schuljahr. Ich war sehr traurig, als ich Lake Cowichan verlassen musste, denn der Ort und Vancouver Island fühlten sich mittlerweile wie eine zweite Heimat an. Ich bin froh, dass ich den Schritt gewagt habe, ein Jahr nach Kanada zu gehen und möchte diese Erfahrung nicht missen.

Lea
Kelowna, British Columbia 2014/2015

Bald geht's wieder zurück nach Kanada

Ich bin vor drei Tagen hier in Deutschland angekommen und habe jetzt ein ziemliches Jetlag. Tschüss zu meiner Gastfamilie zu sagen, war ziemlich schwer. Ich habe mich richtig wie in einer Familie gefühlt und es war mein zu Hause. Ich habe mich echt angestrengt, ein Leben aufzubauen und dazu zu gehören. Das habe ich auch geschafft und deshalb ist es für mich so schwer, das alles aufzugeben. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich jetzt in Deutschland bin... "Zu Hause" fühle mich leider noch nicht so wohl. Alles ist so anders im Vergleich zu Kanada und das ist echt traurig. Meine Gastfamilie vermisse ich auch ganz schrecklich. Wie ich höre, sie mich aber auch. Meine kleine Gastschwester ist vier und sie weint abends und sagt, dass ich wieder zurückkommen soll, weil sie mich ganz arg lieb hat. Und meine Gastmutter erzählt mir, dass sie manchmal anfängt zu weinen, wenn sie daran denkt, dass ich jetzt weg bin. Sie sagt auch immer, dass jetzt ein Loch in der Familie ist, weil ich nicht mehr bei ihnen bin. Es ist wirklich schön das zu hören, weil es mir zeigt, dass nicht nur ich diesen starken Familienbund gespürt habe. Aber gleichzeitig macht es auch mein Heimweh nach Kanada nicht gerade besser. Ich denke, ich brauche einfach Zeit, um mich hier einzugewöhnen. Eins ist aber ganz sicher: Bald geht es wieder zurück nach Kanada!

Inga-Lisa
Shediac, New Brunswick 2014/2015

Kanada ist ein wunderschönes Land

Mir kommt es so vor, als wäre ich erst neulich nach Kanada geflogen. Das Jahr ging so schnell vorbei! Jetzt bin ich schon wieder in Deutschland und vermisse mein anderes Zuhause in Kanada. Meine Reise begann am 19. August, als ich nach Kanada geflogen bin. Ich war sehr aufgeregt und gespannt, was mich dort erwarten wird. Zum Glück ging bei der Reise alles gut und ich kam heil in meinem neuen Zuhause an. In der ersten Woche wurde von der kanadischen Austauschorganisation ein Sommercamp für alle Austauschschüler organisiert, um uns die Umgebung zu zeigen. Ich fand dies sehr cool, da man sich so gut einleben konnte und man nicht ganz allein da war, sondern gleich ein paar Freunde kennenlernte. Über das Jahr wurden immer mal wieder Ausflüge organisiert. Im Oktober sind wir dann auch nach Toronto und im März nach Quebec gefahren! Das war wirklich toll!

Dann ging auch schon die Schule los. Mir ist die Schule dort viel leichter gefallen als in Deutschland und musste fast nie lernen, auch wenn der Unterricht auf Französisch war. Ich fand in der Schule vieles total super. Zum Beispiel, dass es diese großen Schließfächer gibt, die gelben Busse und so nette Lehrer. Außerdem bot die Schule so viele Sportarten an, denen man beitreten und zu denen man nach der Schule ein paar Mal die Woche gehen konnte. So war es überhaupt nicht schwer, irgendein Hobby zu finden. Unter anderem
habe ich Crosscountry gemacht. Man joggt einfach in der freien Natur auf irgendwelchen Wegen. Leider hörte das aber Anfang November schon wieder auf, weil es dann zu kalt wurde. Also habe ich mit Eishockey angefangen. Und das hat mir total Spaß gemacht. Am Anfang war es etwas schwierig, aber mit der Zeit wurde ich immer besser und jetzt bin ich echt gut im Schlittschuhlaufen! Die Hockeysaison war aber auch schon im Februar zu Ende. Später spielte ich noch Badminton, war in der Leichtathletikmannschaft und machte Crossfit.


Ich habe mich schon von Anfang an wohl gefühlt, aber dennoch hat es lange für mich gebraucht, mich richtig einzugewöhnen und Freunde zu finden. Deshalb bin ich richtig froh, dass ich ein ganzes Jahr gegangen bin, da sich dies das zweite Halbjahr stark verbessert hat. Etwas vor der Hälfte, habe ich mich an alles gewöhnt und alles akzeptiert. Meine Gastfamilie wurde während des zweiten Halbjahres zu meiner richtigen Familie! Wir sind auch ein paar Mal weggefahren nach Halifax und Nova Scotia. Ich hatte eine zehnjährige Gastschwester und einen total süßen Hund! Alle in meinem Dorf, Shediac Bridge, haben sehr große Grundstücke gehabt. In meiner Umgebung sprachen so ziemlich alle Französisch und Englisch. Es gab einen Dialekt, das sogenannte Chiac, eine Mischung aus Englisch und Französisch. Ich fand das sehr interessant und lustig. Es brauchte aber auch eine Weile diesen zu kapieren und alles zu verstehen. Irgendwann habe ich dann auch richtig gute Freunde gefunden. Ich konnte zur Prom gehen und ans Meer und habe gegen Ende noch sehr viel unternommen! Einmal hat mich sogar eine Freundin eingeladen, über das Wochenende mit ihrer Familie Campen zu gehen! Kanada ist ein wunderschönes Land! Ich
wohnte direkt am Meer und auch nicht weit weg von Skigebieten. Der Herbst in Kanada war zauberhaft mit den ganzen roten Blättern. Der Winter in Kanada fing schon im
November an und den letzten Schnee sah ich im Mai! Ich habe noch nie so viel Schnee erlebt und hatte auch oft schneefrei. Einen richtigen Frühling gab es eigentlich gar nicht, weil  dann der Sommer schon kam. Aber richtig warm ist es erst jetzt, aber jetzt bin ich natürlich nicht mehr dort. Ich vermisse alles und hoffe, dass ich meine Gastfamilie und Freunde in Kanada bald wieder sehe! Ich möchte allen danken, die mir die Möglichkeit gegeben haben, Kanada ein Jahr zu erleben!

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