Neuseeländische Abschlussprüfung NCEA

Attraktive Alternative zum Abitur in Deutschland!
In Neuseeland in 1½ - 2 Jahren nach Klasse 10 oder Mittlerer Reife zum Abitur

NCEA steht für "National Certificate of Educational Achievement - Level 3" mit University Entrance. Diese Prüfung basiert auf einem Credit Point System, d.h. in jedem belegten Kurs kann eine festgelegte Anzahl von Punkten (Credits) erreicht werden. Je nach Altersstufe und Schwierigkeitsgrad haben die Kurse drei verschiedene Levels. Für die Universitätszulassung in Neuseeland benötigt man mindestens 42 Credits in Level 3 in mindestens 3 verschiedenen Fächern, mindestens 14 Credits in Mathematik in Level 1 oder höher sowie mindestens 8 Credits in Englisch in Level 2 oder höher.

Im Jahre 2009 hat die deutsche Kultusministerkonferenz die Empfehlung an alle deutsche Universitäten und Hochschulen ausgesprochen, die neuseeländische Abschlussprüfung - das NCEA Level 3 - als Qualifikation für ein Studium in Deutschland zu akzeptieren. Für die Anerkennung in Deutschland werden mindestens 5 Fächer empfohlen, die aus der Liste der anerkannten Fächer belegt werden müssen. Die Teilnahme an einem sechsten Fach ist zu empfehlen.

Hier eine Kurzübersicht über mögliche, anerkannte Fächer:
• Mathematik mit Calculus und Statistik
• Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Japanisch, Chinesisch, Latein, Maori
• Sozialwissenschaftliche Fächer: Geschichte, Social Studies, Wirtschaft, Geographie
• Naturwissenschaftliche Fächer: Physik, Chemie, Biologie, Agriculture and Horticulture
• Weitere anerkannte Fächer: Computing, Sport, Outdoor Pursuit, Health Education, Technology

Folgende Kombination wird empfohlen:
• Englisch plus Deutsch oder eine andere Fremdsprache
• Mathematik (auch das niedrige Level 1 ist anerkannt)
• Ein sozialwissenschaftliches Fach, bevorzugt Geschichte
• Ein naturwissenschaftliches Fach
• Ein weiteres Fach aus dem Bereich Sprachen (Deutsch ist anerkannt), Literatur oder Kunst, bevorzugt eine zweite Sprache

Wer das in Neuseeland sehr beliebte Fach "Outdoor Education" oder "Outdoor Pursuits" belegen möchte, sollte dies als 6. Fach tun. Da es sich bei den Angaben der Kultusministerkonferenz um eine Empfehlung und nicht um eine Regel handelt, ist zu empfehlen sich vor der Abreise bei der Zeugnisanerkennungsstelle des zuständigen Kultusministeriums und bei der gewünschten deutschen Hochschule über die mögliche Fächerwahl für das gewünschte Studium vorab zu informieren. Besonders für Absolventen einer Realschule oder nach Abschluss der 10. Klasse eines Gymnasiums stellt das NCEA eine sehr attraktive Alternative zum deutschen Abitur dar. Wenn man den Schulaufenthalt in Neuseeland sofort nach der deutschen Prüfung im neuseeländischen Term 3 (Start im Juli) beginnt, ist es möglich den Abschluss bereits nach eineinhalb Jahren zu erreichen! Für Ihre Fragen und weitere Beratung stehen wir Ihnen jederzeit sehr gerne zur Verfügung!

Schulabschluss in Neuseeland

Schulabschluss in Neuseeland / Sina-Marie Schaal berichtet

Unsere Teilnehmerin Sina-Marie Schaal hat mit Ende des Schuljahres 2011 die neuseeländische Abschlussprüfung NCEA Level 3 abgelegt, die in Deutschland von vielen Bundesländern als Abitur anerkannt wird. Sina hat nach Abschluss der Mittleren Reife in Deutschland von Juli 2011 bis Dezember 2012 das Mount Aspiring College in Wanaka/Neuseeland besucht. Von Beginn an mit der Absicht, dort den Schulabschluss anzustreben und damit auch das deutsche Abitur zu erhalten. Sina wählte die Fächer Englisch, Mathematik, Deutsch, Spanisch, Geographie, Economics (Wirtschaft), Enterprise und Outdoor Pursuits. Sina hat die Prüfungen erfolgreich absolviert und ist damit unsere zweite Teilnehmerin mit NCEA Level 3 und anschliessender Anerkennung als Abitur.

Im Fach Enterprise (kein Pflichtfach - wird nicht an jeder Schule angeboten) müssen die Schüler durch das Lions Foundation Young Enterprise Scheme (YES) eine Firma gründen. Dafür müssen sie eigenes Geld investieren und diese Firma für mindestens ein Jahr professionell betreiben. Sina brachte aus Deutschland die Idee ein „Facepaint“ mit den neuseeländischen Farben (schwarz-weiss-schwarz) für die im Jahre 2011 in Neuseeland stattfindende Rugby Weltmeisterschaften zu produzieren und durch Tankstellen und verschieden Ladenketten zu vertreiben. Zu diesem Zweck gründete Sina zusammen mit drei neuseeländischen Klassenkameradinnen die Firma „Back Black Enterprise“. Back Black fand bei den zahlreichen Fans des neuseeländischen Nationalsports Rugby reissenden Absatz. So wurde Back Black die erfolgreichste YES-Firma in Southland im Jahr 2011! Nachdem Back Black fünf von sieben Auszeichnungen in Southland gewonnen hatte, wurden sie zu den National Awards in die Hauptstadt Wellington eingeladen. Dort gewannen sie den Award „Most Profitable Company“ und einen „Excellence Award in Sales & Marketing“.

Neben diesen Aktivitäten war Sina noch Whanau Leader am Mount Aspiring College und absolvierte eine Ausbildung zum Ski Instructor. Am 4. Juli 2012 begann Sina ein Studium im Fach „Adventure Tourism Management“ am Queenstown Resort College in Neuseeland. Wir von TREFF gratulieren Sina Schaal zu ihren tollen Erfolgen in Neuseeland. Wir freuen uns sehr, dass wir ein klein wenig zur Erfüllung ihrer Träume beitragen konnten und wir wünschen Sina viel Erfolg bei ihrem Studium in Neuseeland und auf ihrem weiteren Lebensweg.

Interview mit Sina Schaal
Sina, Du bist eben erst nach eineinhalb Jahren aus Neuseeland zurückgekehrt. Erstmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem erfolgreichen NCEA Abschluss für den Du auch die Abitur Anerkennung erhalten wirst und für den Erfolg mit eurer Firma Back Black Enterprise.

Sina, in ein paar Worten, wie haben dir die eineinhalb Jahre in Neuseeland gefallen?
Actually it is hard to tell in a few words. But a Kiwi would say: Awesome or just Sweet as, bro! Sorry that I am answering in English, but this is easier for me than answering in German.

Hattest Du auch mal Heimweh?
No, never. Just a bit „Schneeweh“ when my friends in Germany went skiing and Wanaka was on TV for being the hottest place in New Zealand. And to be honest, I’m now feeling extremely homesick after Wanaka!

Welches waren die wichtigsten Erfahrungen für Dich?
I guess everything was an important experience in some sort of way. Learning how to set up a business from writing a businessplan over selling more than 5,000 units to writing the annual report was hard work but definitely worth the time. The national awards in Wellington where we met many important businesspeople, getting our product stocked nationwide in Farmer Stores and all over the North Island through BP and actually seeing our product on TV felt awesome. I also made many friends all over New Zealand. The passion in the outdoors and business which were driving me through my time in Wanaka made me realize what I actually really want to do. Now I feel that it is the right choice to study in Queenstown, combining the outdoors and my business skills. Without all these experiences I would probably be stuck in a travel agency or an office after university.

Was sind die Hauptunterschiede der Schulen in Deutschland und Neuseeland?
When I was at school in Germany, I hated pretty much every day and didn’t enjoy school at all. I probably couldn’t have done the Abitur in Germany. In the end, I was just waiting to finally be finished and go to New Zealand and make my dream come true. But I never expected to have such amazing experiences. Coming to New Zealand was the best thing I could have done. The whole time I felt like I was on a big holiday. And yes, school was so much fun. From the first day we had so much support from the school. At MAC (Mount Aspiring College in Wanaka), the year 13 students had a programme which was called “Students in the Community”. In this programme, we had to volunteer in the community by helping people or in different events. I, for example, volunteered for the Challenge Wanaka (Triathlon Wettkampf wie z.B. Roth in Deutschland), worked in the Salvation Army Shop, the Winter Games and made a fundraising raffle for the victims of the earthquakes in Christchurch. The school also helped us in making our careers choice. Altogether, we went on a tertiary trip to Dunedin for two days. On these days the University of Otago had an open day. We could sit in lectures or have a look at all the halls in which students in the first year stay. The seniors are involved in the whole school life. I was the leader of my Whanau (Haus an der Schule) so I worked really close together with my Whanau teacher and each morning before school we organized short games, whanau parties or a baking competition.

Wie haben Dir Wanaka und das Mount Aspiring College gefallen?
Wanaka is a place of about 6,000 people (and millions of tourists) and MAC just has over 700 students. This might sound like a boring place, especially for those coming from a big city like Berlin. But I have to say, there are way too many things to do. I grew up in a little village with about 1,000 inhabitants and always wanted to go to a city. I never expected to have such a great time. I spent whole weekends in the climbing gym, in winter I went skiing every weekend and there are many other activities with the lake and the surrounding mountains. There is also a little cinema. They make awesome cookies and watching a movie is a great thing to do in bad weather.

Was waren Deine liebsten Schulfächer?
I guess Enterprise and Outdoor Pursuits were the subjects I enjoyed most. Enterprise was really hard work as we spent hours on repacking our product or just with organizational things. But I was lucky enough to have a good team. By sticking together and working hard we managed to do better than we thought and could realize all our goals and even made some profit. In Outdoor Pursuits we went kayaking, climbing or skiing every Thursday. I did the Leadership Course so it sometimes was a real challenge. We learned so much and now I am able to paddle down a river or go climbing with an inexperienced group myself. We also had a day where we went to Treble Cone to take an avalanche awareness course. I also really enjoyed English. It the beginning I thought writing about how important people in history, such as Barack Obama or Martin Luther King, use language in a speech is boring and hard work. It wasn’t easy, but I tried giving my best and after writing my report and making a speech to the class, I ended up getting better marks than some local students in my class and it actually was really interesting.

Wie war die Betreuung und Unterstützung am Mount Aspiring College für Dich und die anderen International Students?
Coming to an unknown country with a different language can be scary. But the staff at MAC and especially in the International Language Centre is extremely friendly and helpful. They know what to do with every little problem and can help finding some after school activities. They also organize regular trips to Dunedin or other places and for those, not doing exams, there is a big programme over 3 or 4 weeks with different activities. I was unlucky enough not to be able to take part in this and I can promise that I am really jealous! The staff at MAC and especially Claire Easterbrook were just awesome!

Wie bewertest Du Deinen Aufenthalt rückblickend?
During my whole time I was an active and known member in the Wanaka community and at school. I met the most amazing people, gained heaps of valuable skills, was passionate about things and found out what I want to do in my future life. I even became a little known in New Zealand as we were in lots of different newspapers and I made business contacts for my future. I can say that I never expected to have such an amazing time and I’m glad that I had made the decision to go to school in New Zealand after my “Mittlere Reife” in Germany.

Welche Tipps kannst Du zukünftigen Teilnehmern geben?
Be open and friendly, give everything a go, accept challenges and give your best. Do as much as you can, see problems as positive things as they will always end well and teach you something for life. To improve your English talk as much as you can and don’t worry too much about the grammar or the right words. Your “School English” from Germany isn’t the real English, people will always understand and help you.

Was sind Deine nächsten Pläne und Ziele?
First, I’m going to Schruns to use my qualifications which I got in New Zealand to work as a ski instructor for the whole season. In July I am going back to New Zealand to study Adventure Tourism Management in Queenstown for two years. This involves a paid internship and I really hope that I do well. Finding an employer in the Adventure Tourism Industry in New Zealand with the opportunity of getting a job as a guide or in a management position is my current long term goal!

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