Anna
Huntsville, Arkansas 2016/2017

Meine Familie ist kein Trump-Fan

Die Basketball Saison in Kingston ist fast vorbei. Heute fahren unsere Basketball Senior Girls zur "State" und ich fahre morgen hin um sie mit dem Cheer Team anzufeuern. Nach der Basketball Saison möchte ich gerne Softball spielen. Allerdings wird das nicht so leicht sein, da es " Try Outs" gibt. Besonders freue ich mich in diesem zweiten Halbjahr auf die Prom-Night. Ich bin schon sehr gespannt wie das wird. Vor allen Dingen werde ich aber nur noch die restliche Zeit genießen und einfach mit meinen Freunden und meiner Familie Spaß haben.

Über den neuen Präsidenten höre ich gar nichts mehr, das liegt vielleicht daran das meine Familie kein Trump Fan ist. Es hat sich daher auch nicht viel in meinem Alltag geändert. Auch bei den Präsidentschaftswahlen habe ich nicht sonderlich viel mitbekommen, da meine Familie neutral gegenüber der Wahl war. In der Schule waren allerdings alle Schüler für Trump, was mich eigentlich sehr gewundert hat.

Lucia
North Richland Hills, Texas

Ich kann jetzt beide Seiten verstehen

Ich habe keine festen Pläne für die nächsten 3 Monate, ich lasse einfach alles auf mich zukommen, versuche keine Erwartungen zu haben und alles zu genießen. Ich werde wahrscheinlich noch ein wenig rumreisen aber sonst habe ich keine besonderen Events auf welche ich mich freue.

Ich habe viel von der Präsidentenwahl mitbekommen, weniger über die Medien als über meine Mitschüler. Es wurde viel diskutiert und ich habe beide Seiten mitbekommen. Dadurch hat sich meine Blickweise ein wenig geändert ich kann jetzt beide Seiten verstehen. Aber persönliche Änderungen in meinem alltäglichen Leben habe ich nicht gemerkt. 

Colin
Farmington, Utah 2016/2017

Nothing really changed yet

I've been here for six months now and I'm actually getting sad when I think about going home in four months.
But I experienced a lot already and every day I wake up I'm just happy to have this opportunity of being an exchange student. As you probably realized I write this report in English, the reason for that is simply my struggle of forming proper German sentences in appropriate time. I hope you don't mind.


Second semester started and I am going to do sprinting in the Davis Track Team (probably the best Highschool Track program in Utah). I already competed during the indoor track season and even drove with the team up to Pocatello, Idaho to the famous annual Simplot Games. I improved a lot during January and February, I hope I can keep up with that trend.
What I'm really excited about this semester is of course Prom, I barely asked a girl and she is super excited (like me). To Trump´s presidency; nothing really changed yet, at least not in my daily life, just news and speculations increased.

Joel
Huntington, Oregon 2016/2017

Trump's Präsidentschaft hat für mich persönlich nichts geändert.

Ich freue mich auf den Spring Break, da wir für eine Woche an die Pazifikküste fahren. Später gibt es dann noch den Prom und das Senior Dinner.

Trump's Präsidentschaft hat für mich persönlich nichts geändert, außer das einige der Trump Supporter an meiner High School ihre Meinung geändert haben.

Lydia
Annona, Texas 2014/2015

Wir leben sehr weit draußen auf dem Lande

Ich bin bei einem wunderbaren Pärchen und habe eine zweite Austauschschülerin aus Südkorea mit bei mir. Wir leben in Annona (sehr weit draußen auf dem Land) mit Kühen, Katzen, Hund und Hühnern, aber das ist in Ordnung. Nur das frühe Aufstehen und die einstündige Fahrt mit dem Bus zur Schule sind nicht ganz so schön. In meiner Schule sind rund 300 Schüler. Es ist eine kleine Schule, da die Stadt Clarsville, in der sie sich befindet, nicht groß ist. Mit dem Lernstoff komme ich super zurecht. Ich habe nur A's und B's und muss selbst für die nicht sonderlich viel lernen. Ich nehme in der Schule an der Band teil. Wir haben den Marching Contest gewonnen! Außerdem war ich in der Zweitmannschaft unseres Volleyballteams und habe jetzt mit dem Basketballtraining angefangen, worauf ich mich schon die ganze Zeit freue. Meine Gasteltern können es kaum abwarten, mich spielen zu  sehen. Die Leute und Mitschüler hier sind furchtbar nett und freundlich. Es fiel mir nicht schwer, Freunde zu finden. Mit meiner Gastfamilie bin ich auch schon im Nachbar-Staat Louisiana gewesen, sowie oftmals in Texarkana. Für Springbreak ist außerdem ein Ausflug an die Westküste geplant. Mir geht es also gut hier. Meine Gasteltern werden mich sogar für zwei Wochen zurück nach Deutschland begleiten, wo wir dann den letzten gemeinsamen Urlaub machen.

Celine
Tucson, Arizona 2014/2015

Nach anfänglicher Schüchternheit habe ich dann meine Freunde gefunden

Ich bin jetzt seit mehr als zwei Monaten in Tucson. Mein Flug hier her mit Zwischenlandung in Atlanta verlief reibungslos. Als ich ankam, wurde ich von meiner Gastfamilie, die aus meiner Gastmutter Gloria und meiner Gastschwester Dulce besteht, ganz herzlich aufgenommen. Die Heimfahrt vom Flughafen war etwas chaotisch, da wir zu sechst in einem kleinen Auto mit meinem Riesenkoffer Platz finden mussten. Da ich erst am 13. August ankam, habe ich fast zwei Wochen Schule verpasst, was aber gar nicht so schlimm war. Nach der Registrierung am Donnerstag und den vier Impfungen, die mir noch gefehlt haben, konnte ich am Freitag endlich zur Schule gehen. Zuerst habe ich mich mit meinem Councellor unterhalten. Dann wurden mir von ihm meine Klassen gezeigt und endlich durfte ich in meinen ersten Kurs, History. Ich war keine fünf Minuten auf meinen Platz, als sich mir auch schon alle vorgestellt und mich nach meinem Stundenplan gefragt haben. Einige haben sich sogar die Zeit genommen, mich zu meiner nächsten Stunde zu bringen, da ich in dem großen Schulhaus alleine verloren gewesen wäre.

Nach anfänglicher Schüchternheit hab ich dann meine Freunde gefunden. Morgens und beim Lunch sitzen wir alle zusammen, reden und albern herum. Ich werde mich für das Girls-Soccer-Team eintragen. Ich freu mich schon! Sport wird an unserer Highschool groß geschrieben, besonders Football and Baseball. Auch, wenn unser Footballteam nicht das Beste ist, wird immer kräftig angefeuert. Alle sind hier viel offener und freundlicher als bei uns in Deutschland. Ich werde andauernd gefragt, wie dies und das bei uns in Deutschland ist und wie dieses und jenes Wort heißt. Auch meine Gastfamilie ist super nett. Da sie halb mexikanisch sind, lerne ich auch noch eine zweite Kultur kennen. Das ist für mich persönlich ein Bonus. Wir machen sehr viel zusammen. Wir gehen Einkaufen, auf viele Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, in Gruselhäuser und machen zusammen "Trick or Treating" an Halloween. Wir veranstalten Sleep-Overs mit Cousinen und Get-Togethers im Park. Langweilig wird es mir also nie. Wir gehen sogar manchmal aus zum Essen. Letztens waren wir im Texas Roadhouse! Meine Portion war so groß (und lecker), dass wir zu dritt davon essen konnten. Ich bin froh, dass ich genau zu dieser Familie gekommen bin und möchte mich für die Arbeit die, die Organisationen auf sich genommen haben, um diese Familie zu finden, ganz herzlich bedanken. Wir passen zusammen wie die Faust aufs Auge.

Melis
Farwest Panhandle, Oklahoma 2014/2015

Ich bin inzwischen ein echtes Familienmitglied

Als ich vor zwei Monaten alleine in der Wartehalle des Frankfurter Flughafens saß, konnte ich an nichts anderes denken als endlich anzukommen und die Menschen zum ersten Mal zu sehen, die für die nächsten neun Monate meine Familie werden sollten. Ich hatte schon Tage zuvor nicht mehr wirklich schlafen können, die Nacht zuvor überhaupt nicht. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich den ewig langen Flug überstanden habe. Nachdem ich in Dallas umsteigen, dafür von einem Ende des Flughafens zum anderen und zurück kommen musste, um meine Koffer abzuholen und wieder neu einzuchecken und dabei fast meinen Flug verpasst hätte, saß ich schlussendlich in dem winzigen Flieger. Und nach gefühlten fünf Minuten Flugzeit stand ich am Flughafen und hielt Ausschau nach meiner fremden Familie. Als ich in der letzten Augustwoche doch noch meine Gastfamilie bekommen hatte, war ich mehr als glücklich. Dennoch war ich etwas enttäuscht, dass ich in so einem kleinen Ort leben würde, auf dem Land, mitten im Nirgendwo: Farwest Panhandle, Oklahoma. Mit nicht ganz 1000 Einwohnern und nur einem kleinen Lebensmittelgeschäft, einer Tankstelle, einem Motel und der Schule ist es dennoch die größte Stadt in der Umgebung. Die Bezeichnung „No Man’s Land“, wie die Umgebung hier genannt wird, trifft da gut zu.


Meine High School besuchen 75 Schüler. Das bedeutet, dass es kein besonders großes Kursangebot gibt (außer Schreinern, Viehzucht und Business Math) oder eine große Auswahl an Clubs oder Sportarten. Meinen Stundenplan konnte ich nicht selbst auswählen, da ich leider eine Woche nach Schulbeginn hier ankam und die beliebtesten Kurse daher schon voll waren. Es ist an meiner Schule eher schwer, Anschluss zu finden, (obwohl oder gerade weil) es eine sehr kleine Schule ist. Alle Schüler und ihre Familien kennen sich seit Jahren und nach zwei Monaten bin ich, obwohl ich mich bemühe, immer auf andere zuzugehen, immer noch die “Fremde”.


Deshalb bin ich umso dankbarer für meine Gastfamilie. Diese besteht aus meiner Gastmutter, ihrer Schwester und deren Mann und elfjähriger Tochter. Vom ersten Moment an, an dem sie mich am Flughafen empfangen haben, war die Stimmung zwischen uns total entspannt und freundlich und sie hat sich seitdem nicht geändert.Sie sind nicht reich (eher untere Mittelschicht), keine “traditionelle amerikanische Familie” und wir unternehmen auch nicht viel, aber dafür unterstützen sie mich, wenn es mir nicht gut geht und versuchen mir zu helfen. Ich bin inzwischen tatsächlich wie ein echtes Familienmitglied (was ich vor meiner Abreise nicht geglaubt hatte). Außerdem habe ich keine strengen Regeln oder Strafen, was Schule, Internet und Handy betrifft. Sie nennen mich sogar ihre “German daughter” und ich finde, die Gastfamilie ist der wichtigste Faktor in einem
Austauschjahr. Selbst, wenn die Schule und eure Freunde toll sind, sind die Mitglieder eurer Gastfamilie die Personen, mit denen ihr am meisten Zeit verbringen werdet und zu denen ihr gehören werdet. Nicht ohne Grund nennen die meisten Austauschschüler am Ende des Jahres diese Menschen ihre "zweite Familie." Inzwischen ist alles weniger aufregend als am Anfang, der Alltag ist eingekehrt und nicht alles ist immer toll. Ich verbringe hier dennoch eine schöne Zeit und genieße es. Trotzdem freue ich mich schon, in Deutschland wieder selbstständig und nicht mehr auf Fahrdienste angewiesen zu sein und vor allem meine Familie wiederzusehen.

Arndt
Madison, South Dakota 2014/2015

Die Eingewöhnungsphase war hart

Am 22. August flog ich von Frankfurt aus in die USA. Ich hatte meine Gastfamilieninformation schon früh erhalten (im März) und wusste deshalb auch schon seit Längerem, wann ich abfliegen würde. Mein Flug war ein begleiteter Gruppenflug nach Washington D.C. In Washington habe ich an der Sightseeing Tour teilgenommen, was ein tolles Erlebnis war und außerdem eine gute Maßnahme, um den Jetlag schon mal ein bisschen abzubauen, bevor man bei der Gastfamilie ankommt. Wir besichtigten die Library of Congress, das Air and Space Museum, das Hard Rock Café (wo wir zu Mittag aßen) sowie diverse Memorials, wie das Lincoln Memorial, das Jefferson Memorial etc. und hatten als Gruppe generell einen guten Tag. Abends hatte ich mein erstes amerikanisches Menü, einen Burger. Die Portion war gigantisch und Getränke wurden aufgefüllt; das ist in Amerika so. Der Weiterflug zu meiner Gastfamilie verlief und so kam ich am 24. August in Sioux Falls, SD an.

Die Eingewöhnungsphase war hart. Ich hatte häufig Heimweh, ich musste mich an meine Gastmutter gewöhnen (Es gibt in meiner Hostfamily keine weiteren Familienmitglieder; ich lebe allein mit meiner Gastmutter), an die Sprache selbstverständlich auch und ich kannte in der Schule natürlich niemanden. In der Eingewöhnungsphase wünschte ich mir häufig, ich wäre gar nicht erst in die USA gekommen und ich kann mir vorstellen, dass es anderen Austauschschülern genauso gehen wird. Wichtig ist dann, daran zu denken, wie sehr man sich auf das Auslandsjahr gefreut hat und wie viel Arbeit man hineingesteckt hat. Es hilft auch, sich klarzumachen, wie viele andere Austauschschüler schon durch das Gleiche gegangen sind und die Erfahrung hinterher trotzdem als eine der besten ihres Lebens bezeichnet haben. Die Eingewöhnungsphase macht ja auch nur einen kleinen Teil des Jahres aus und wenn man sich beschäftigt, bleibt es ertragbar.

Ich wurde gleich am ersten Schultag überrascht, weil ich zwei Schüler kennenlernte, die beide gutes Deutsch sprechen. Einer war als Kind von Deutschland in die USA gezogen und einer war letztes Jahr als Austauschschüler in Deutschland, in Niedersachsen. Mit letzterem unterhalte ich mich immer noch häufig auf Deutsch. Die meisten Leute in South Dakota stammen von europäischen Immigranten ab, die im 19. Jahrhundert in die USA eingewandert sind. Diese Immigranten waren größtenteils deutschsprachig und deshalb haben die Leute hier sehr häufig deutsche Wurzeln (und deutsche Nachnamen).


Die Schulfächer, die hier angeboten werden, sind aufregend. Ich habe die Fächer Band (Concert Band, aber bis Ende Oktober hatte ich Marching Band), Study Hall (das ist eine Stunde, in der man Hausaufgaben machen kann oder ähnliches) English, Spanish, Algebra, Literature of a Genre (hier schauen wir meist Filme an und sprechen über sie), US History und Modern World History. Die Schule hier, die Tests und der Unterrichtsstoff im Allgemeinen sind sehr einfach. Ich habe zwei Fächer, die nur ein Semester dauern: Modern World History und Literature of a Genre. Sie werden zum Semesterwechsel dann durch Contemporary US Issues (aktuelle Politik der USA) und Psychology ersetzt.

Nun etwas Näheres zur Marching Band. Ich empfehle es jedem, der ein Blasinstrument spielt. Es ist zwar harte Arbeit, aber auch eine unglaubliche Erfahrung und man bekommt sehr deutlich den School Spirit zu spüren. Unsere Marching Band (Spirit of Madison) hatte außerdem an mehreren Wochenenden Band Competitions, zu denen wir gefahren sind und wo wir Aufführungen hatten. Wir kamen immer erst nach Mitternacht wieder zurück, aber diese Competitions waren jede Woche mein Höhepunkt. Ein weiterer Vorteil war auch, dass ich so samstags beschäftigt war und weniger mit Heimweh zu schaffen hatte. Meine Marching-Band-Erfahrungen, nicht nur an den Wochenenden und Freitagen, sondern auch, jeden Morgen um 7:30 Uhr auf dem Marching Field hinter der Schule zu stehen, gehören jedenfalls zu den besten meines bisherigen Lebens. Der Adrenalinschub, den eine Competition mit sich bringt, ist genial. Und sich hinterher die richtig großen Bands anzusehen, macht wahnsinnig Spaß. Vor allem die sind toll, die kaum Fehler machen und einfach atemberaubend aussehen (wie die Dutchmen aus Orange City, Iowa). Selbstverständlich ist es immer ratsam, sich so gut wie möglich an allerlei Extracurricular Activities zu beteiligen. Man kann Leute besser kennenlernen, sich in die Schule einbinden und Spaß haben. Es gibt natürlich diverse Sportarten, aber auch für weniger sportliche Exemplare wie mich, (obwohl ich anmerken möchte, dass Marching Band sehr anstrengend sein kann), deren Interessen eher im intellektuellen Bereich angesiedelt sind, gibt es viele Möglichkeiten. Ich werde zum Beispiel an der Jazz Band und Debate teilnehmen. Beide Activities starten im November.


Eine weitere Besonderheit ist die Kirche. So gut wie jeder geht zu irgendeiner Kirche. Nicht zu gehen, ist (zumindest in den Great Plains, der wahrscheinlich religiösesten Gegend der USA außer den Südstaaten) keine wirkliche Option. Es gibt allerdings viel mehr Auswahl als in Deutschland: In Madison (ca. 6.500 Einwohner) gibt es 1,5 Spalten im Telefonbuch, die nur mit Kirchen gefüllt sind. Jede nur erdenkliche christliche Konfession findet man in der näheren Umgebung. Ich gehe zum Beispiel zur Madison United Methodist Church, weil ich da nette Leute kenne. Das ist das Andere, was man über Kirche wissen muss: Es ist natürlich auch religiös, aber man trifft die Leute in der Kirche. Kirche ist ein viel sozialeres Erlebnis als in Deutschland.

Mit meiner amerikanischen Organisation habe ich auch schon ein paar Dinge unternommen. Zum einen natürlich etwas Orientation am Anfang. Aber es gab auch schon eine Halloween-Party bei einer Area Representative und ein Wochenende in den Black Hills. Das sind Berge im Westen von South Dakota, wo es zum Beispiel Mount Rushmore zu
besichtigen gibt. Mount Rushmore ist ein Berg, in den die Gesichter von vier amerikanischen Präsidenten gesprengt wurden. Die Area Representatives hier sind nette Leute und
bringen einem viel Verständnis entgegen, meine jedenfalls tun das. Die beiden, die für meine Gegend verantwortlich sind, haben schon Schüler beherbergt und eine von ihnen hat auch dieses Jahr zwei. Sie wissen, wie es Austauschschülern ergeht, haben Erfahrung und können mir bei Problemen, ob in der Gastfamilie oder anderweitig, helfen.

Christina
Elkhart, Kansas 2014/2015

Die Zeit vergeht einfach so unglaublich schnell

Ein Drittel meiner Zeit in den USA ist schon vorbei und sie vergeht einfach so unglaublich schnell. Seit rund drei Monaten lebe ich in dem kleinen Ort Elkhart im Bundesstaat Kansas, der an der Grenze zu Oklahoma und Colorado liegt. Ich kann es einfach kaum glauben, was ich hier schon alles erlebt habe!

Mit dem Abschied von meiner Familie und meinen Freunden am Flughafen begann das große Abenteuer. ein Jahr in den USA auf eine typische amerikanische High School gehen, in einer amerikanischen Gastfamilie leben und eine neue Kultur kennenlernen, einfach die „American Way of Life“ erleben. Kurz vor der Abreise hatte ich echt ein mulmiges Gefühl, war aufgeregt und stellte mir tausende Fragen... In den USA angekommen war erstmal alles überwältigend; alles war so neu für mich! Zwei Tage nach meiner Ankunft begann auch schon mein erster Tag an der High School. Es mag mit rund 120 Schülern vielleicht eine ziemlich kleine High School sein, aber umso stärker ist der Zusammenhalt aller Schüler. Und auch, wenn meine Schule so klein ist, wird hier trotzdem ziemlich viel angeboten: Football, Cross Country, Basketball, Volleyball, Softball und vieles mehr. Ich habe Kurse wie Pre-Calculus, English III, US History aber auch so Klassen wie Housing und Interior Design und Human A&P. Die Klassenzimmer innerhalb von drei Minuten zu finden und die Sprache zu verstehen und verstanden zu werden, waren anfangs die größten Herausforderungen. Aber Gott sei Dank hatte ich jemanden aus meiner Junior Klasse, der mir in der ersten Woche alles in der Schule gezeigt hat und mich von dem einem Kurs zum anderen Kurs gebracht hat. Alle an der Schule waren total hilfsbereit und sowohl die Mitschüler als auch die Lehrer sind einfach super nett. Da man aber in jedem Kurs andere Schüler hat, war es für mich schwer Anschluss zu finden. Deswegen ist es wichtig, Leute anzusprechen und offen zu sein.


Das Schulleben ist einfach total toll: Homecoming, die Spiritweeks, Football-, Volleyball- und Basketballspiele oder auch unser eigenes Schulmusical. Man erlebt einfach so viele  unvergessliche Momente! Vor meiner Abreise hab ich mir öfters Sorgen ums Englisch gemacht, aber die Sorgen waren überflüssig, denn es ist tatsächlich einfacher als ich anfangs dachte. Man versteht mehr als man denkt. Und mittlerweile merke ich auch, dass mein Englisch sich um einiges gebessert hat und ich liebe diese Sprache. Im Radio versteht man mehr und mehr, um was es in den Liedern geht und man kommt im Unterricht wirklich gut mit. Einerseits vermisse ich meine Familie in Deutschland, denn so lange war ich noch nie von ihnen getrennt, aber andererseits bin ich total froh, in einer total tollen Gastfamilie zu leben! Meine Gastfamilie besteht aus meinen Gasteltern, zwei Gastschwestern (14 und 17) und zwei Gastbrüdern (12 und 5). Es ist einfach so eine liebevolle Gastfamilie, die mich bei jeder Kleinigkeit unterstützt. Gemeinsam haben wir so viel Spaß, unternehmen richtig
viel und sie versuchen, mir so viel wie möglich von ihrer Kultur zu zeigen. Wir passen einfach richtig gut zusammen! Letzte Woche war Thanksgiving. Am Tag davor haben wir gemeinsam sechs Stunden gekocht und an Thanksgiving selber wurde dann all das Gekochte gegessen. Am Tag danach sind wir dann alle nach Texas zu den Großeltern gefahren und haben dort noch mehr gegessen. Puh, ich wäre fast geplatzt! Was auch richtig toll war, ist, dass mein Gastvater mit uns zum „Cimarron National Grassland“ gefahren ist. Die Aussicht war total schön und es hat echt Spaß gemacht, einen ganzen Tag nur in der Natur zu verbringen.

Die ganze Woche ist hier wirklich durchgeplant und es hat sich sozusagen schon ein Alltag für mich herausgebildet. Jeden Tag hat man bis 15:30 Uhr Schule, dann macht man Sport oder seine Hausaufgaben, verbringt Zeit mit der Gastfamilie und dann ist der Tag auch schon rum. Mittwochabends ist in der Kirche Youthgroup. Das hört sich vielleicht langweilig an, aber es macht total Spaß, Zeit mit Gleichaltrigen zu verbringen. Montags oder freitags sind meistens Spiele von der Schule und sonntags geht es immer mit der ganzen Familie
in die Kirche. Es ist keinesfalls langweilig hier in den Staaten. Ich verstehe mich einfach super mit meiner Gastfamilie und all meinen Freunden! Ich bin so dankbar, dass mir all dies von meinen Eltern und TREFF ermöglicht werden konnte!

Henriette
Russelville, Arkansas 2014/2015

Die Schule macht so viel Spaß

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! Die Probleme, welche ich mit meiner Gastfamilie anfangs hatte, sind komplett verschwunden. Ich könnte mir keine bessere Familie mehr wünschen. Die Schule ist riesig und macht so viel Spaß! Ich habe hier meine beste Freundin gefunden und könnte echt nicht glücklicher sein. Mit ihr gehe ich hier auch zweimal die Woche zu einer Pentecostal Church in Plainview. Das hat mein komplettes Leben verändert und ich liebe es! Ich hätte nie gedacht, jemals so glücklich zu sein. Und gerade die Weihnachtszeit ist total aufregend! Wir backen unglaublich viele Weihnachtskekse und es ist echt lustig. Bereits jetzt hat dieser Austausch mein Leben so verändert und es war definitiv die beste Entscheidung, die ich treffen konnte! Ich bin Ihnen allen unfassbar dankbar, dass Sie mir das ermöglicht haben!

Carina
Coventry, Connecticut 2014/2015

Es ist super schön hier in Coventry

Mir geht es wunderbar in den USA. Ich hatte die beste Fußballsaison meines Lebens und lebe in einer wunderbaren Gastfamilie. Auch die Schule ist richtig gut und die Leute sind alle super nett! Ich fühle mich hier sehr wohl! Da man hier ja schon sehr früh Auto fahren kann und fast alle meine Freunde Autos haben, habe ich auch schon sehr viel von der Umgebung gesehen. Es ist super schön hier in Coventry. Besonders der Herbst, da hier so viele Bäume sind. Vielen Dank!

Yasmin
Bannister, Michigan 2014/2015

Die Schule in Amerika ist schon anders

Die Schule in Amerika ist schon anders als in Deutschland. Der Schulbus holt mich jeden Morgen direkt um 7:20 Uhr von zu Hause ab. Die Fahrt dauert über 30 Minuten, da der Bus jeden von zu Hause abholt. In der Schule führt der Weg immer erst mal zum eigenen Locker. Der ist wirklich sehr praktisch, da es für jedes Fach ein Buch gibt, alle Bücher über 1.000 Seiten haben und somit sehr schwer sind.

Die Schule beginnt um 8 Uhr. Vorher geht man zu seinem Stammplatz in der Cafeteria und redet mit seinen Freunden bzw. macht Hausaufgaben. Die Stunden dauern 50 Minuten und zwischen den verschiedenen Fächern haben wir jeweils fünf Minuten Pause. Am Anfang erschien mir das extrem wenig Zeit, um zum Locker und anschließend zur nächsten Klasse zu gehen, aber eigentlich ist es völlig ausreichend. Ich habe ganz normale Unterrichtsfächer, aber es gibt auch ein besonderes, nämlich Radio. Die Schule hat ein eigenes TV-Studio, in dem die Weekly News gedreht werden. Der Unterricht ist weniger frontal. Man erarbeitet sich viel selbst. Die Lehrer sind viel geduldiger als in Deutschland und wiederholen die Inhalte, wenn man etwas nicht verstanden hat. Meine Schule ist relativ klein, aber das ist eigentlich gar nicht so schlimm, denn so kann man sich nicht verlaufen. Nach dem Unterricht geht der beste Teil los, denn dann beginnen die Sportarten! In jedem Trimester gibt es andere, geübt wird täglich.

Team- und School-Spirit zeigen sich natürlich gerade bei Sportveranstaltungen. Am meisten macht Schule Spaß, wenn Events, wie z.B. das Homecoming anstehen. Da ist die ganze Schule dekoriert und alles wird crazy. Ich mag meine Schule wirklich sehr gerne und bin froh, dass ich dort bin! Manchmal komme ich mir echt wie im Film vor: Mexikaner mit Sombrero, Jungs mit Cowboyhut und -stiefeln (ja, so was sieht man hier an der Schule), kreischende Cheerleader, massige Footballspieler und gelbe Schulbusse. Natürlich gibt es auch mal einen Konflikt und auch Heimweh bleibt nicht ganz aus, aber trotzdem überwiegen natürlich die schönen Momente!

Henrike
Mount Vernon, Arkansas 2014/2015

Ich habe viele liebe Menschen und Freunde kennen gelernt

Nun bin ich schon seit drei Wochen wieder zu Hause in Deutschland und wollte mich gerne noch einmal bei euch melden. Nach den tollen Tagen in Washington und einer guten Ankunft in meiner Gastfamilie irgendwo im Nirgendwo in Arkansas, führte der Trauerfall in meiner Gastfamilie leider dazu, dass sowohl ich, als auch meine Gastschwester aus Belgien die Familie gewechselt haben. Gerade in dieser teils schweren Zeit war ich sehr dankbar, Sophie (belgische Gastschwester) an meiner Seite gehabt zu haben. Glücklicherweise haben wir uns meistens sehr gut verstanden. Nachdem wir die Familie gewechselt haben und auch beide in die gleiche Familie kamen, fing meine Zeit in Arkansas an, nur noch super zu sein. Meine Familie, in der noch zwei weitere Kinder lebten, hat uns herzlich aufgenommen und unseren Aufenthalt so schön wie möglich gestaltet.


Auch in der Schule war es toll! Ich habe viele liebe Menschen und Freunde kennengelernt. Meine Schule wurde von nur knapp 200 Schülern und Schülerinnen besucht, da ich in einer sehr ländlichen Gegend lebte. Am Ende meiner Zeit kannte ich alle Schüler und Lehrer und deren Familien. Verglichen mit meiner deutschen Schule mit 1.400 Schülern war das eine ziemliche Umstellung, die ich aber durchaus als positiv empfunden habe. Die amerikanischen Feste mitzuerleben, war für mich ein besonderes Highlight. Homecoming, Halloween, Thanksgiving und auch Weihnachten waren sehr spannend. Heiße Diskussionen über die kulturellen Unterschiede und viel Verwunderung haben diese hervorgerufen: Sprühkäse und Butter, Plastikmüllverbrennung im Garten, pinke Weihnachtsbäume und 100 Plastiktüten für 50 Produkte?! Schon ganz schön komisch! Mein Highschool-Aufenthalt verging viel zu schnell und nun blicke ich mit einem guten Gefühl auf diese Zeit zurück. Sie hat mich nicht nur sprachlich weitergebracht, sondern auch selbstsicherer und selbstständiger gemacht. Ich habe in meinem Leben selten so viele nette, herzliche, hilfsbereite und verständnisvolle Menschen kennengelernt und bin unendlich dankbar für die Kontakte, die ich dort geknüpft habe. Dafür möchte ich mich auch noch mal ganz herzlich bei Euch bedanken, denn ohne Euch und Eure Vorbereitungen wäre ich ganz anders an diese Zeit herangegangen. Eure sehr persönliche Beratung hat immer geholfen. Gern würde ich auch noch loswerden, dass ich das Aufnahmebewerbungsgespräch in Hannover als sehr locker, hilfreich und nett empfunden habe. Zudem war der Trip nach Washington als Einstieg auch sehr gut, da man die Aufregung mit den anderen Teilnehmern teilen und erträglicher machen konnte.

Katharina
Horton, Alabama 2014/2015

Ein Prom-Date habe ich auch schon

Ich bin jetzt seit etwas über zwei Monaten in Horton, Alabama, mittendrin in meinem Auslandsaufenthalt in den USA. Meine Gastfamilie besteht aus meinen Gasteltern Lisa und James sowie meiner Gastschwester Angal, die 16 Jahre alt ist. Meine Gastfamilie ist super toll und ich versteh mich auch richtig gut mit meiner
Gastschwester. Meine Schule ist die Douglas Highschool. Der Unterricht beginnt täglich um 7:25 Uhr und endet gegen 15 Uhr. Ich belege die Fächer Pre Calculus (Mathe), U.S.-History, English AP, Anatomy, Choir, Art, Musical Theater und Enrichment, wo man seine Hausaufgaben etc. machen kann. Ich habe die Fächer jeden Tag und bin vollkommen zufrieden damit. Jedoch hab ich die meisten meiner Fächer in den ersten drei Wochen gewechselt, weil ich in Sophmore Klassen (Klassenstufe 10) war, aber bereits damals hauptsächlich Kontakt zu Juniors (Klassenstufe 11) hatte.

Am Anfang war ich ein bisschen still in der Schule, aber das hat sich schnell gelegt. Nach der Schule habe ich jeden Tag Track (Leichtathletik). Es ist ziemlich anstrengend, aber die Mädchen sind echt nett und ich wollte unbedingt einen Sport machen. Dieses Wochenende ist mein erstes Track Meet, wo ich 400 und 800m laufen werde. Ich habe mich auch im Tennis versucht, aber da ich nie zuvor Tennis gespielt hatte, habe ich es leider nicht ins Team geschafft. Ansonsten ist in einem Monat Prom, was natürlich super aufregend ist. Nach langem Suchen habe ich nun auch endlich mein Promdress gefunden. Ein Promdate habe ich auch schon. Ein Freund hat ein Galgenmännchen gemacht mit dem Lösungswort „Willst du mit mir zur Prom gehen?". Er hat dafür extra alle deutschen Wörter nachgeguckt.

Bisher war ich mit meiner Gastfamilie auf verschiedenen Trips. Einmal sind wir nach Atlanta gefahren und waren in der World of Coca-Cola und haben uns Atlanta Underground angeguckt. Der nächste Trip hat uns nach Mobile geführt, wo wir das Battleship (Kriegsschiff) angeguckt und den schönen Strand bewundert haben (ich habe dort das erste Mal in meinem Leben einen Pelikan gesehen). Außerdem sind wir am Abend auf die Mardi Gras gegangen. Das ist so ähnlich wie Karneval. Unser letzter Trip ging nach Birmingham, wo wir in der riesigen Mall shoppen gegangen sind. Und jetzt sind es schon wieder nur neun Tage bis zu unserem einwöchigen Trip nach Florida. Wir werden Disneyworld besuchen und am Strand entspannen.

Wiebke
Gem Lake, Minnesota 2014/2015

I miss my American family

I am back home in Germany now for more than a month. Arriving here was really nice. My family painted a huge welcome sign, they brought my grandparents, a cousin and my best friend and everyone gave me roses. When I saw my family I started talking and talking and I didn't really stop until my grandma told me nobody could understand me because I was talking in English. At home all my close friends waited for me. They prepared a little surprise party. My German didn't really improve that night. All laughed about me and I laughed with them. How I talked was really funny. Since my friends didn't leave until 10 pm I went to bed in regular German time and this really helped me getting over the jet lag. In the following weeks I went back to school because the summer vacations here didn't start yet. I chose my classes for 11th grade and got my schedule with my teachers on it. That was really exiting.
The school administration decided I should join the class 10b for my last weeks. The students in there were nice. I just noticed a difference between the 17-year-old-me who is used to be together with older students (in America I was a senior) and the still 15-year-old-girls I was in a class with. Because of the course system in 11th grade all classes get mixed up and I can meet different students in all the different subjects. I am
exited for that because in that way I can get to know more people. In 10b I met a guy who is really nice. We spent a lot of time together and talked because he will be going to America this summer for 10 month too. Another friend of mine already left for his exchange year last week. I think it is funny that he also goes with TREFF. Before he left we skyped for a long time and he asked me all the questions he had and I answered them as well as I could. I liked that and I would enjoy to be one of the former exchange students who talk about their experience on the meetings which prepare the will-be-exchange students. Since I am back I met
with many friends, I am on my way to find new (and continue some old) hobbies, and I traveled. My grandparents had their golden wedding anniversary and because of that they invited their two daughters and family to a trip to Oslo. It was really exiting and I loved spending this long time with my family. Every time I see somebody for the first time since I am back I really gotta smile and it makes me happy to see them. I still write many emails with my former host family. We also already phoned and skyped. They pretty much know what I am doing and I know what is going on with them, too. I miss my American family and can't wait to see them later on again, but I also enjoy being back home and united with my real family. It took me some time to get used to my mum telling me again what to wear and what to do, but we both get used to having another around again.

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