Hier könnt ihr einige Erfahrungsberichte unserer USA-Teilnehmer lesen.
Das gesamte Berichte-Heft könnt ihr gerne hier herunterladen. Dort findet ihr auch Erfahrungsbericht unserer Teilnehmer aus Kanada, Neuseeland und Australien.

Marilene Kukla
Plainview, Arkansas

In den ersten Tagen hier hatte ich einen ziemlichen Kulturschock

Mir geht es sehr gut. In den ersten Tagen hier hatte ich einen ziemlichen Kulturschock, aber das Ganze hat sich gelegt, als ich schon gleich an meinem zweiten Tag Freunde gefunden habe. Zudem sind hier auch sechs weitere Exchange Students, aus Thailand, Brasilien, Frankreich und Mexiko. Die Leute hier sind super nett und offen und haben alle Exchange Students super aufgenommen. Ich mache viel mit meinen amerikanischen Freunden und auch mit den Exchange Students. Zudem bin ich fast immer unterwegs mit Freunden oder meiner Gastfamilie, sodass gar keine Zeit ist, nur bloß an Heimweh zu denken.

Rebecca Haug
Hibbing, Minnesota

Meine Gastfamilie ist super.

Als ich hier in Hibbing, Minnesota ankam war meine Gastfamilie noch nicht am Flughafen, da mein Flug zu früh war. Nach circa 10 Minuten sind sie dann gekommen und haben mich richtig lieb mit einem Plakat empfangen. Es war Sonntagnacht und wir sind gleich nach Hause gegangen, sie haben mir das Haus und mein Zimmer gezeigt und dann bin ich auch schon ins Bett. Montagmorgen wollten wir dann nur kurz zur Schule, meine Daten für das Fußballtraining abgeben und sie haben mich dann direkt ins Training geschickt, dass ich nichts verpasse. Ich bin dann also, super müde, drei Stunden ins Training gegangen. Alle waren mega nett zu mir und haben mir alles erklärt was ich nicht verstanden hab, und in den nächsten Wochen hab ich auch hier meine Freunde gefunden.
An meinem ersten Schultag war ich ziemlich aufgeregt, und hatte aber zum Glück jemanden der mir alles gezeigt hat und mich den ganzen Tag begleitet hat. Die Schule ist modern und jeder hat iPads, was recht cool ist. Mittlerweile hab ich mich hier gut eingelebt und schon viele neue Freunde gefunden, die ich jetzt schon vermisse. Meine Gastfamilie ist super. Sie versuchen mir alles zu zeigen und machen viele Ausflüge mit mir. Auch wenn ich nicht mom and dad sag’, sind sie trotzdem meine zweiten Eltern.

Carmen Timisela
Wapakoneta, Ohio

Ich bin zusammen mit meiner gleichaltrigen Gastschwester bei den Girls Scouts

Ich hab mich schon ziemlich gut hier in Wapakoneta in Ohio, eingelebt und auch wahnsinnig viel mit meiner tollen Gastfamilie erlebt. Ich bin zusammen mit meiner gleichaltrigen Gastschwester bei den Girls Scouts. Außerdem bin ich Teil der Percussion in der Marching Band und in Impulse Drumline. Das ist echt toll, vor allem da es am Anfang hieß, dass ich nicht mitspielen kann, da ich nicht beim Band Camp, was vor meiner Ankunft stattfand, dabei war. Nun durfte ich aber zweimal bei einem Football Game und auch bei der Halloween Parade mitspielen. Die Leute hier
sind auch alle sehr nett.
Erlebt habe ich bisher sehr viel: Wir sind einmal nach Cedarpoint, haben Paddlesurfen mit den Girls Scouts gemacht, sind nach Fort Wayne zu einem Ice Hockey game und im Anschluss zu einem Verwandten nach Michigan gedüst. In Dezember werde ich gleich zweimal nach Chicago gehen: Einmal sind wir auf einer Hochzeit eingeladen, beim zweiten Mal besichtigen wir mit den Girls Scouts die Stadt. Mein absolutes Highlight bis jetzt war der erste Marching Band Auftritt, bei dem ich mitspielen durfte. Es hat einfach total Spaß gemacht und man fühlt sich irgendwie wahnsinnig stolz auf sich. Was auch ein Highlight ist: wir sind mit dem Chor nach Cincinnati um das Musical „Wicked“ zu sehen. Es ist immer interessant, die eigene Entwicklung während des Auslandsjahres zu sehen: Manchmal denke ich mir `Oh je, noch acht Monate vor mir´, dann wieder `Wow. Ich hab schon ein Fünftel von meinem Auslandsjahr hinter mir gebracht. Das ging ja schnell.

Jakob Schmidt
Dixfield, Maine

Ich schaue auf ein Jahr voller Abenteuer, Herausforderungen und neuen Erfahrungen zurück

Die Zeit neigt sich nun langsam dem Ende zu. Die Schule ist für mich vorüber und ich habe noch ungefähr 2 Wochen bis ich Amerika verlassen muss. Ich schaue auf ein Jahr voller Abenteuer, Herausforderungen und neuen Erfahrungen zurück. Es war nicht immer leicht für mich. Denn es gab auch Momente, in denen man sich immer wieder fragt: warum mache ich das Ganze hier überhaupt? Aber am Ende überwiegen natürlich die guten Erlebnisse, die vielen Eindrücke von Amerika und ganz besonders wichtig sind die Kontakte zu sehr vielen neuen Freunden. Diese magischen neun Monate werden für immer in meinem Gedächnis bleiben und meine Zukunft mehr prägen, als ich es mir vielleicht vorher vorgestellt hätte. Man sieht so viele Sachen aus einem ganz anderen Blickwinkel (z.B. die eigene Familie oder alltägliche Situationen wie zur Schule zu gehen). Die letzten zwei Wochen werde ich probieren noch soviel Zeit wie möglich mit meinen Freunden und meiner Gastfamilie zu verbringen. Ich bin zwar etwas traurig vorrübergehend erstmal alles hinter mir zu lassen, was ich mir in den letzten neun Monaten aufgebaut habe. Nichtsdestotrotz kann ich es kaum erwarten alle wiederzusehen in Deutschland.
Wenn ich den zukünftigen Austauschschülern einen Tipp geben müsste, dann ist es dieser: Sei du selbst und probier so viel wie möglich zu unternehmen. Viel Spaß und viel Erfolg an die neuen Austauschschüler. Ihr werdet euren Weg schon finden und es als ein einzigartiges Jahr in Erinnerung behalten.

Tim Barthmann
Fond du Lac, Wisconsin

Momentan bin ich in Track and Field und bin dort mega zufrieden und erfolgreich

Während der Spring Break war ich mit meiner Schule in Florida. Wir waren in Disney World, Universal Studios und am Strand. Das war alles mega schön und vor allem auch toll für ein paar Tage aus dem eher kühlen Wisconsin Wetter
herauszukommen. Durch diesen Trip bin ich auch mit vielen anderen Schülern noch viel enger befreundet geworden.
Außerdem war ich mit Calla Kühls Gruppe (ISE) in Chicago was echt ein mega toller Tag war und mich mal wieder in ne Großstadt gebracht hat. Das war echt mega cool. Es ist außerdem immer wieder spannend andere Schüler aus der ganzen Welt zu treffen und sich mit denen zu unterhalten.
Momentan bin ich in Track and Field und bin dort mega zufrieden und erfolgreich. Morgen habe ich Sectionals in Pole Vault und 800m Dash. In Pole Vault habe ich sogar sehr gute Chancen mich für die State Championships zu qualifizieren. Da freu ich mich schon riesig drauf. Sport hier in Amerika ist echt klasse. Meine Schule hat leider kein Stabhochsprung, aber die Trainer einer anderen Schule hier in Fond du Lac (Winnebago Lutheran Academy) sind mega nett und lassen mich mit ihnen trainieren und mich ihre Stäbe benutzen. Am Anfang war ich schon ziemlich traurig weil ich dachte es wuerde nicht klappen mit dem Stabhochsprung, da es mir sehr wichtig ist, umso gluecklicher bin ich jetzt das alles so gut geklappt hat.
In drei Wochen geht's jetzt für mich zurück und das Gefühl ist mega komisch weil ich ueberhaupt nicht weiß ob ich glücklich oder traurig sein soll... Warscheinlich beide Emotionen gemischt. Auf jeden Fall werde ich die letzte Zeit hier nochmal richtig genießen.

Greta Freiburger
Dixfield, Maine

Wenn ich mit meinen Eltern über FaceTime rede, fehlen mir oft die deutschen Worte

Ich habe ehrlich gesagt niemals geglaubt, dass ich so tolle Freunde finden werde und so unglaubliche Freundschaften
aufbauen kann! Als ich Deutschland verlassen habe, gab es für mich nur ein zuhause mit meiner Familie und meinen
Freunden. Niemals hätte ich gedacht, dass ich Maine und die USA mein Zuhause nennen kann mit all meinen Freunden und meiner Gastfamilie. Es schmerzt daher sehr wenn man weiß, dass man nicht mehr viel Zeit übrig hat von diesem Jahr und ich alles zurücklassen muss.
Zurzeit spiele ich nach der Schule Tennis und mache Track. Beides gefällt mir sehr gut und die Leute in meinem  Team sind super. Die nächsten Wochen werden allerdings sehr stressig, da ich jeden Montag, Mittwoch und Freitag Tennismeets haben werde und dienstags und donnerstags Trackmeets. Da bleibt eher wenig Zeit zum Trainieren. I'll need to figure it out though. Mit der Sprache ist das hier auch so eine Sache: Wenn ich mit meinen Eltern über FaceTime rede, fehlen mir oft die deutschen Worte und ich baue lieber englische Wörter in meine Sätze ein. Andererseits habe ich mich jetzt schon einige Male dabei ertappt auf Englisch zu denken! Vor allem wenn ich mit meinen amerikanischen Freunden schreibe. Schon irgendwie gruselig manchmal.
Etwas was ich hier auch besonders realisiert habe ist, dass ich mich sehr verändert habe. Ich denke ganz anders über Dinge und hab mich selbst auch weiterentwickelt. Irgendwie hat mir das Jahr hier geholfen "zu mir selbst zu finden". Ich bin einfach viel unabhängiger und weiß, dass ich nicht immer für alles Hilfe brauche und einfach mal Sachen alleine in die Hand nehmen kann. Auch für solche Erfahrungen bin ich sehr dankbar. Dieses Jahr öffnet mir einfach in vielen Dingen die Augen.

Lena Schäuble
Russellville, Arkansas

Ich habe auch schnell neue Freunde gefunden

Ich bin hier in Russellville, Arkansas gelandet, das in den Südstaaten der USA liegt. Nach einem langen Flug wurde ich gleich herzlich von meiner Familie mit Willkommens-Plakat und Umarmungen empfangen, was total erleichternd für mich war. Hier habe ich drei Geschwister: meinen kleinen Bruder (4), meine kleine Schwester (11), mit der ich mir ein Zimmer teile und meinen gleichaltrigen Bruder (16). Mit meiner Gastmutter verstehe ich mich auch mega gut und mein Gastvater bringt mich einfach immer wieder zum Lachen. Ich habe alle total ins Herz geschlossen. Klar man hat manchmal Phasen, in denen man seine Familie und Freunde aus Deutschland vermisst, aber das geht dann auch vorüber. Außerdem bin ich hier auch so mit High School, Freunden und Sport beschäftigt, dass ich gar nicht so viel Zeit habe über zu Hause nachzudenken.
Ich habe auch schnell neue Freunde gefunden, die wirklich Interesse haben, denn echt viele haben mich einfach angesprochen, weil sie gehört haben, dass ich eine Austauschschülerin bin. Das freut einen natürlich, aber man merkt dann auch schnell wer wirklich mit einem befreundet sein will. Nächstes Wochenende habe ich ein Track-Meet bei dem ich 800 m laufen darf, was mich riesig gefreut hat. Eigentlich spiele ich nämlich Volleyball im Verein und wollte das auch hier unbedingt wählen, aber die Volleyball Saison war letztes Semester also habe ich Track gewählt. Eine echt gute Entscheidung, die ich bis jetzt nicht bereue. Ich kann nur jedem raten auch einfach mal etwas Neues auszuprobieren, vor allem was den Sport betrifft. Man wird gleich ins Team mit aufgenommen, feuert sich
gegenseitig an, leidet zusammen, wenn es mal anstrengend ist und hat einfach Spaß. Vor allem bin ich froh, dass ich jeden Tag Sport mache, weil ich mich hier gefühlt den ganzen Tag nur von Fast Food ernähre. Morgen ist an meiner Schule „Colours Day“, d.h. man trägt nur Kleidung in den Farben der Schule. In meinem Fall wird das morgen schwarz und rot sein. Ich finde solche Aktionen hier einfach toll, da alle mitmachen und es die Gemeinschaft zusammen schweißt. Danach ist ein Basketball Game zu dem auch alle gehen werden; dafür werden extra die Kurse gekürzt. In der nächsten Woche treffe ich mich auch wieder mit meinen Freunden, da wir ein verlängertes Wochenende haben. Wie ihr sehen könnt ist man hier total "busy" mit seinem neuen Leben. Ich könnte noch so viel mehr erzählen, weil jeder Tag etwas Besonderes ist. Ich kann nur jedem raten: Nutzt diese Möglichkeit wenn ihr die Chance dazu habt, denn die Erfahrungen die ihr hier macht sind es absolut wert!

Daniel Rainer
Stanford, Kentucky

Sowohl Schüler als auch Lehrer zeigen sich sehr hilfsbereit

Mir geht es sehr gut und eingelebt habe ich mich schnell. Ich habe keine Probleme in der Schule mitzukommen und mag die meisten Fächer. Die Menschen, die ich bis jetzt getroffen habe sind fast ausnahmslos sehr freundlich und entgegenkommend. Sowohl Schüler als auch Lehrer zeigen sich sehr hilfsbereit und geben mir das Gefühl willkommen zu sein. Ich bin mittlerweile im Tennisund im Archery-Team und mit letzterem sind wir fürs State-Tournament qualifiziert. In einem (oder zwei) Sportteams dabei zu sein gibt einem die Möglichkeit die anderen Schüler besser
kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. Mit meiner Gastfamilie komme ich gut aus und wir unternehmen viel zusammen. An meinem ersten Wochenende hier haben sie mich zur Hasenjagd mitgenommen und an den anderen Wochenenden waren wir Fischen.

Johanna Berlin
Meridian, Idaho

Ich liebe meine Gastfamilie und meine drei kleinen Gastschwestern

Ich habe mich mittlerweile sehr gut eingelebt, ich liebe meine Gastfamilie und meine drei kleinen Gastschwestern, auch wenn es manchmal sehr anstrengend ist, wenn alle drei morgens auf mein Bett hüpfen und manchmal ein bisschen laut sind. In der Schule finde ich mich auch immer besser zurecht und ich habe vor ein paar Tagen mit Tennis spielen angefangen. Meine Kurse machen Spaß und es ist ziemlich cool, dass ich hier zum Beispiel Gitarre oder Oceans als Schulfach habe. Ich habe auch angefangen meine eigenen Zutaten zu kaufen und viel zu kochen und zu backen. Meine Gastfamilie liebt die Deutsche Küche, vor allem das Brot, da sie ja nur Toast , weißes Brot oder Hamburger Brötchen gewohnt sind. Anfangs gab es ein paar Probleme mit den Einheiten, Celsius in Fahrenheit, Gramm in Cups usw, aber das kann man ja zum Glück googeln. Nächste Woche gehe ich mit ein paar Freunden Snowboarden und ich bin gespannt auf die Tennis-Saison in der Schule. Die Zeit vergeht immer schneller und ich bin schon fast zwei ganze Monate hier.

Diminik Nau
Glasgow, Pennsylvania

An das neue Schulsystem musste ich mich am Anfang auch noch gewöhnen

Am Anfang fiel es mir noch recht schwer mit der Sprache. Verstehen konnte ich ganz gut aber zu sprechen war recht schwierig. Mittlerweile geht es aber sehr gut. An das neue Schulsystem musste ich mich am Anfang auch noch gewöhnen. Es war irgendwie komisch, dass man jeden Tag denselben Stundenplan hat, aber jetzt finde ich es eigentlich sehr gut. Im Herbst habe ich American Football gespielt, wo mein japanischer Gastbruder und ich gleich sehr gut aufgenommen wurden. Es war ungewöhnlich für mich, dass man den Sport direkt nach der Schule hat und am Anfang auch ein bisschen stressig. Als ich dem Trainer erzählt habe, dass ich Fußball spiele, hat er mich gleich als Kicker ausprobieren lassen. Nach ein paar Versuchen habe ich es dann ganz gut hinbekommen. Es war ein ganz cooler Zufall, dass mein erstes Spiel als Kicker an meinem Geburtstag war. Es war also wie ein kleines oder auch großes Geburtstagsgeschenk. Unser Footballteam war leider nicht so gut, deswegen haben wir leider kein einziges Spiel gewonnen. Nachdem dann Football zu Ende war musste ich mich für einen Wintersport entscheiden. Ich hatte die Wahl zwischen Basketball und Wrestling. Ich habe mich dann für Wrestling entscheiden, weil ich mal was Neues ausprobieren wollte. Anfang Februar hatte ich dann die New York und Washington D.C. Tour von International Fellowship. Diese war eine sehr coole Erfahrung und ich konnte nochmal neue Leute kennenlernen. Ich war leider der einzige Deutsche, aber so konnte ich wenigstens in der englischen Sprache drinbleiben. Jetzt ist die Wrestling Saison vorbei und ich habe mich schon für Fußball eingetragen. Ich bin schon gespannt, ob es einen Unterschied zwischen dem deutschen und amerikanischen Fußball gibt.

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