Ja, Ich stimme zu

Die Schule

Der Schulbesuch hat während eines High School Aufenthaltes höchste Priorität. In den USA verbringen die Schüler den ganzen Tag an der Schule. Anders als in Deutschland haben die Schüler täglich denselben Unterricht. Neben den Pflichtfächern können die Austauschschüler aus einer Viel-zahl unterschiedlicher Fächer wählen.

Am Nachmittag finden an den High Schools die  Extracurricular Activities statt. Dies sind Sport-, Musik-, Theater- und andere Hobbygruppen, in denen man seinen Interessen und Neigungen nachgeht. Beispiele wären: Football, Baseball, Soccer, Tennis, Basketball, Volleyball, Photography, Theater, Musik usw. Diese Aktivitäten dienen auch dem Socializing, dem gegenseitigen Kennenlernen. Ein Engagement in diesen Clubs ist Austauschschülern daher besonders zu empfehlen, denn hier kann man am besten neue Freunde finden. Eine ganz besondere Erfahrung für Austauschschüler ist der School Spirit. Der Stolz und die Identifikation mit der eigenen Schule, die sich vor allem bei den Sportwettkämpfen zwischen den High Schools und Colleges zeigt ist enorm und wird von den Ex-Teilnehmern häufig als das prägendste Ereignis genannt.

 

Unsere Partner

In den USA arbeiten wir mit verschieden Partnerorganisationen zusammen. Unsere Partner ISE, United Studies, CASE und ERDT sind alle von der Kontrollinstanz CSIET anerkannt. Dies bedeutet, dass sich unsere Partner an die vorgegebenen Bestimmungen des US Department of State (Außenministerium) halten, und dass jeder Teilnehmer die Betreuung erfährt, die für ein solches Programm vorgeschrieben ist.

Durch regelmäßige gegenseitige Besuche halten wir einen sehr engen Kontakt zu allen unseren Partnern. So entsteht ein gutes, persönliches und vertrauensvolles Verhältnis um alle anstehenden Aufgaben zu bewältigen.

Die Büros unserer Partner sind auch von den Teilnehmern jederzeit und ohne Kosten innerhalb der USA mittels einer gebührenfreien Telefonnummer zu erreichen.

 

Die Betreuung

Sobald Deine Gastfamilie gefunden wurde und auch die Schule zugesagt hat, erhältst Du die Informationen zu Deiner Platzierung (Placement). Hier findest Du auch Name, Anschrift und Kontaktdaten Deines Coordinators (Betreuers) vor Ort. Nach den Vorgaben des amerikanischen Außenministeriums darf der Betreuer maximal 120 Meilen entfernt von Deinem Wohnort leben.

Dein Coordinator betreut in der Regel mehrere Gastschüler in der Region. Du kannst Dich jederzeit vertrauensvoll an ihn oder sie wenden. Er oder sie wird Dir bei Sorgen und Problemen weiterhelfen.

Selbstverständlich stehen auch wir von TREFF Dir und Deinen Eltern während des gesamten Aufenthaltes immer als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Die Gastfamilie

Es ist eine Besonderheit des USA-Classic-Programms, dass die Gastfamilien die Schüler aufnehmen ohne eine finanzielle Aufwandsentschädigung zu erhalten! Dies ist in diesem Programm durch die Regeln des Department of State festgelegt.

Unsere Gastfamilien wollen neue Freunde kennenlernen und sind stolz darauf einem Austauschschüler den Aufenthalt in den USA zu ermöglichen. Die Gastfamilien suchen sich ihren Schüler unter mehreren Bewerbern aus, von dem sie denken, dass er oder sie am besten in Ihre Familie passt. Sollte es doch zu Spannungen oder Problemen mit der Gastfamilie kommen, kannst Du Dich an Deinen Betreuer (Coordinator) wenden, der Dir weiterhilft.

 

Freizeitgestaltung

In den USA haben Jugendliche meist weniger Möglichkeiten und Freiheiten als Jugendliche hier in Deutschland. Sich einfach so am Nachmittag oder am Abend zu treffen, scheitert oft schon an der räumlichen Entfernung und an den Transportmöglichkeiten. Öffentliche Verkehrsmittel sind meist gar nicht vorhanden oder sehr schlecht ausgebaut.

Schule und Kirche nehmen deshalb einen großen Raum ein und spielen eine ähnliche Rolle wie bei uns die Vereine. In der Schule treibt man Sport, aber auch Theater, Chor, Band, Tanz und Kunst haben einen hohen Stellenwert und tragen dazu bei, die Nachmittage attraktiv zu gestalten. Du wirst meist erst nach fünf Uhr von der Schule nach Hause kommen, und dann müssen noch die Hausaufgaben erledigt werden.

Auch die Kirche spielt im Alltagsleben oft eine wichtige Rolle. Man trifft sich dort nicht nur am Sonntag zum Gottesdienst, sondern die Kirche organisiert Basare, Kurse, Sportveranstaltungen und Ausflüge. Neben der Schule gibt es hier also eine weitere gute Möglichkeit, um andere junge Leute kennen zu lernen.

Da in den USA meist beide Elternteile berufstätig sind und eine 45-Stunden-Woche nicht ungewöhnlich ist, spielt sich das Familienleben vor allem am Wochenende ab. Man veranstaltet ein Barbecue, trifft sich mit Freunden, geht zu einer Geburtstagsfeier, besucht Sportveranstaltungen, treibt selbst Sport, man geht ins Kino oder macht einen Ausflug.

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